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Fußball

Landesliga: Stadeln zeigt Pumas die Grenzen auf

Für den FC Herzogenaurach war beim Tabellendritten nichts zu holen. Wenigstens hielt der FSV Erlangen-Bruck den Pumas die Verfolger aus Feuchtwangen vom Leib.
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Herzogenaurachs Kapitän Eric Stübing sitzt nach der Niederlage beim FSV Stadeln enttäuscht auf dem Rasen.  Foto: Sportfoto Zink
Herzogenaurachs Kapitän Eric Stübing sitzt nach der Niederlage beim FSV Stadeln enttäuscht auf dem Rasen.  Foto: Sportfoto Zink

Der FSV Erlangen-Bruck darf weiterhin nach oben schielen. Sechs Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz für den Tabellenfünften. Auf einem solchen steht weiterhin der FC Herzogenaurach - nur am falschen Tabellenende.

Landesliga Nordost

FSV Stadeln - FC Herzogenaurach 4:1

Die Gastgeber zeigten von Anfang an, wer Herr im Haus ist. Die Gäste machten es dem FSV allerdings sehr leicht und zeigten ihre bisher schwächste Saisonleistung. Bereits in den ersten Minuten hatten die Stadelner gute Möglichkeiten, jedoch traf in der ersten Minute Tim Reischl in aussichtsreicher Position den Ball nicht, und Gerhard Strobel schoss kurz danach vorbei. In der 19. Minute fiel dann aber der verdiente Führungstreffer durch genau diese beiden Spieler: Reischl spazierte mit dem Ball am Fuß allein auf der rechten Seite durch das Mittelfeld. Als er kurz vor dem Strafraum dann doch angegriffen wurde, flankte er auf den ebenfalls frei stehenden Strobel. Zwölf Meter zentral vor dem Tor hatte er keine Mühe den Ball anzunehmen und ihn unhaltbar einzuschieben.

In der 35. Minute folgte der nächste Blackout der Pumas. Nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte des FSV stand diesmal Tim Paschek allein vor Torwart Benedikt Lösch und traf. Kurz vor der Halbzeit suchte sich Markus Bauer seinen Weg durch die Abwehrreihe der Pumas, und seine Ablage schob wieder Strobel ungehindert zur 3:0-Pausenführung ein.

Der erste Torschuss der Pumas kam in der 48. Minute zustande: Stübing zielte aus spitzem Winkel vorbei. Die Stadelner schalteten drei Gänge zurück, und so kamen die Herzogenauracher nach einem Abwehrfehler der Gastgeber zum Ehrentreffer durch Kevin Rockwell (61.). Die Stadelner verwalteten den Vorsprung und spielten ihre Angriffe schlampig zu Ende. Ein Tor fiel aber doch noch: Angelo Walthier sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.uz

FCH: Lösch - Nahr (81. Jassmann), Rahe, Karches, Göller (64. Schmitt); Staniszewski, Amling; Thomann, Ronneburg (74. Haas), Rockwell, Stübing

FSV Erlangen-Bruck - TuS Feuchtwangen 5:1

Durchweg einseitig verlief die Partie, obwohl die Gäste früh in Führung gingen: Ein langer Ball erwischte die FSV-Defensive auf dem falschen Fuß, am Ende stand Daniel Seyler frei und schlenzte das Leder sehenswert in die lange Ecke (2.). Allerdings folgte die Brucker Antwort schnell: Adem Selmanis Eckstoß köpfte Marcel Kaiser wuchtig ein (11.). Und auch der nächste Treffer ließ nicht lange auf sich warten und fiel wieder nach dem gleichen Muster. Selmani zog eine Flanke auf den zweiten Pfosten, dort lief Marcel Kaiser ein und traf per Kopf (14.).

Als Selmani nach zwei Vorlagen per Strafstoß auf 3:1 erhöhte (19.), war die Vorentscheidung gefallen. Danach vergaben die hochüberlegenen Erlanger mehrere Hochkaräter, Feuchtwangen konnte offensiv aber kaum Akzente setzen. Im zweiten Abschnitt machte sich die TuS das Leben zu allem Überfluss selbst schwer: Torwart Daniel Klein versuchte den anlaufenden Adem Selmani auszuspielen, doch das misslang. Der FSV-Angreifer eroberte den Ball und musste nur noch einschießen (57.). Dominik Hofmann setzte keine fünf Minuten später per Kopf den Schlusspunkt (61.). Bis zum Abpfiff vergab die Heimelf weitere Chancen, ein Schuss landete am Pfosten. Feuchtwangen bemühte sich zumindest in der letzten halben Stunde erfolgreich um Schadensbegrenzung und kassierte keine weiteren Tore.

"Es war ein Klassenunterschied und der Sieg war nie gefährdet", erklärte FSV-Teammanager Norbert Hofmann nach Abpfiff. "Bei allem Respekt, aber der Gegner war heute mit dem 5:1 noch gut bedient."

FSV: Teuber - Wildeis (31. Scharrer), Lala, Kemenni, Selmani (76. Ferizi), Cagli (65. Faßold), Fischer, Marco Kaiser, Marcel Kaiser, D. Hofmann, Özdemir

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