Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Klatsche für Höchstadt gegen den Tabellenführer

Die Überraschung blieb aus: Nach dem verlorenen Freitagsspiel in Peiting unterlagen die Höchstadt Alligators am Kieferndorfer Weg dem Tabellenführer Deggendorfer SC deutlich.
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HEC-Goalie Patrick Golombek konnte sich mehrfach auszeichnen, dennoch gelangen den Deggendorfern acht Torerfolge. Foto: Picturedreams
HEC-Goalie Patrick Golombek konnte sich mehrfach auszeichnen, dennoch gelangen den Deggendorfern acht Torerfolge. Foto: Picturedreams

Es bleibt bei nur einem Saisonsieg bisher für die Höchstadt Alligators. Nach gutem Start war die Hürde Deggendorfer SC dann doch deutlich zu hoch. Der HEC verlor die Partie klar mit 0:8 (0:2, 0:2, 0:4).

Oberliga Süd

Höchstadter EC - Deggendorfer SC 0:8

Ohne Michal Petrak, der aufgrund seiner Spieldauerstrafe aus dem Freitagsspiel fehlte, ging der HEC in die Partie und gestaltete sie zu Beginn ausgeglichen. Patrik Rypar und Michal Mlynek hatten kleinere Chancen. Die ersten guten Schüsse der Deggendorfer parierte Patrick Golombek, der ins Tor der Alligators zurückkehrte. Immer wieder stand der Neuzugang in den folgenden Minuten im Mittelpunkt, in der 15. Minute war es dann doch soweit: Nach Pass von Andreas Gawlik traf Andrew Schembri für die Gäste. Bis zur ersten Pause schnürte Deggendorf die Alligators nun hinten ein und eine Minute vor dem Ende war es Gawlik diesmal selbst, der am langen Pfosten nur noch locker einschieben musste.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts musste Martin Vojcak gegen Kyle Osterberg in höchster Not zu irregulären Mitteln greifen und als Vitalij Aab wegen Hakens ebenfalls eine Strafe kassierte, spielte Höchstadt zu dritt gegen fünf Deggendorfer. Die Chance ließ sich der SC nicht nehmen, Ex-Nationalspieler Thomas Greilinger traf zum 0:3 (22.). Den Höchstadtern gelang kaum Entlastung. In der 35. Minute hatte Rypar plötzlich eine Riesenchance für Höchstadt, verpasste aber das leere Tor.

Ein Deggendorfer Konter lief besser: Greilinger spielte den Querpass auf Osterberg, der zum 0:4 traf (35.). Ein Powerplay kurz vor dem Ende des Drittels spielten die Alligators schwach aus und blieben somit weiter ohne eigenen Treffer.

Dafür legten im Schlussabschnitt die Deggendorfer noch einmal nach: Wieder war es Schembri, der von links nach innen zog und mit einem Schlenzer zum 0:5 traf. Eine weitere Überzahl-Situation der Höchstadter blieb ungenutzt, stattdessen hatten die vier Deggendorfer auf dem Eis sogar die Chance zum Treffer in Unterzahl, doch Golombek parierte (48.). Zumindest eine Chance sprang in diesen beiden Minuten heraus, Robin Maly verzog allerdings.

Kurz darauf hatte er eine weitere Gelegenheit zum Ehrentreffer, erwischte einen Pass knapp vor dem Tor aber nicht. Stattdessen trug sich Schembri ein weiteres Mal in die Torschützenliste ein. Nach einem Querpass aus der linken Ecke setzte er den Puck genau zwischen die Schoner des bemitleidenswerden Golombek (54.). Keine Minute verging, da klingelte es schon wieder: Diesmal war es der dreifache deutsche Meister Christoph Gawlik, der zum 0:7 traf. Den Schlusspunkt setzte Curtis Leinweber (56.).

Eine deftige Niederlage für die Höchstadter, doch von den Fans gab es keine Pfiffe, sondern aufmunternden Applaus. jw

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