Niederlindach
Handball

HSG Niederlindach ist wieder in der Erfolgsspur

Auch aufgrund einer Verletzungsmisere hinkte die HSG Erlangen/Niederlindach wochenlang wortwörtlich ihren eigenen Ansprüchen her. Mit dem Derbysieg in Erlangen ist der erste Schritt für einen Aufwärtstrend gemacht.
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Die HSG Niederlindach hat sich besonders in der zweiten Halbzeit zusammengerauft und einen verdienten Sieg geholt. Foto: Picturedreams
Die HSG Niederlindach hat sich besonders in der zweiten Halbzeit zusammengerauft und einen verdienten Sieg geholt. Foto: Picturedreams

Nach einer desaströsen ersten Halbzeit im Spiel gegen den HC Sulzbach-Rosenberg haben die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Erlangen/Niederlindach an die zweite Hälfte des Spiels der Vorwoche angeknüpft und ihre Niederlagenserie mit einem 28:23-Sieg beim Lokalrivalen TV Erlangen-Bruck III beendet.

Bezirksoberliga Ostbayern

TV Erlangen-Bruck III - HSG Erl./Niederlindach 23:28

Nach einer konzentrierten Trainingswoche musste Trainer Klaus Watzinger zwar weiterhin auf Rückraumspieler Marco Loncar (Knöchelverletzung), Linksaußen Tobias Wilferth (Nackenprobleme) und zusätzlich noch Rechtsaußen Ferdinand Brunner (Grippaler Infekt) verzichten, konnte aber dafür Rückraumspieler Max Willert wieder im Kader willkommen heißen, der nach dreiwöchigem Urlaub die Rückraumspieler unterstützen sollte.

Die erste Hälfte der Partie verlief ausgeglichen und ohne viele Tore, die Führung wechselte häufig. Im Angriff erspielte sich die HSG immer wieder gute Torchancen, die aber nicht konsequent genug genutzt wurden. Die Abwehr der HSG verteidigte die Angriffe der Brucker zwar lange gut, dennoch fand die Mannschaft von Trainer Eldridge Herzberger einige Male den erfolgreichen Torabschluss - allen voran Michael Raucheisen, der fünf seiner sieben Treffer der ersten Halbzeit verbuchte. Auf der anderen Seite wurde Max Willert in der 23. Minute eingewechselt und erzielte bis zur Pause noch zwei Tore. Die HSG spürte, dass mehr in diesem Match möglich wäre als das 10:10-Halbzeitresultat. Das lag wohl auch daran, dass der Brucker Rückraum durch eine Rote Karte in der 20. Minute wegen Schubsens in der Luft geschwächt war.

In der Halbzeitansprache ordnete Trainer Watzinger an, vermehrt Würfe von den Außenpositionen zu unterbinden und im Angriff mit mehr Tiefe zu spielen. Mit einer verbesserten Chancenverwertung sollte so der zweite Sieg der Saison eingefahren werden.

Und so eröffnete Willert die zweite Halbzeit mit der 11:10-Führung, die ab dem 12:11 durch Robin Schmieding nicht mehr hergegeben wurde. Das lag auch an der durchgängig sehr starken Torhüterleistung von Lukas Hückel, der mit fast 50 Prozent gehaltenen Bällen wichtiger Stützpfeiler hinter der Abwehr war. Dem Brucker Spiel gingen die Luft und die Ideen aus und Kevin Gumbert entschied in Überzahl mit dem 22:26 in der 56. Minute das Spiel vorzeitig. Auch der Versuch der Gastgeber, das Spiel mit einer offensiven Manndeckung zu drehen, wurde souverän überwunden und so endete das Spiel mit dem siebten Tor von Schmieding.

Im nächsten Spiel geht es für die HSG am Sonntag (16 Uhr) in eigener Halle gegen den SV Buckenhofen.red

TSH: Hückel, Käppner - Binder, Erhardt, Gilg (2), Gumbert (2), Hauer (4), Laubmann (1), Sackmann (2), Schmieding (7/3), Stübinger L. (5), Stübinger J., Willert (5)

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