Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Höchstadter Heimsieg in der Overtime

Der Gegner Waldkraiburg entlässt seinen Trainer noch vor dem Spiel, die Wende bringt das allerdings vorerst nicht.
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Höchstadts Oleg Seibel (links) scheitert bei seiner Konterchance im ersten Drittel an Korbinian Sertl im Tor der Waldkraiburger.  Foto: picturedreams
Höchstadts Oleg Seibel (links) scheitert bei seiner Konterchance im ersten Drittel an Korbinian Sertl im Tor der Waldkraiburger. Foto: picturedreams

Am Tag, nachdem Waldkraiburg seinen Trainer Thomas Vogl entlassen hatte - der EHC hatte am Freitagabend im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn ECDC Memmingen eine 1:6-Niederlage kassiert - waren die Löwen zu Gast in Höchstadt. Interimstrainer Sebastian Wolsch, der aktuell verletzte Verteidiger der Gäste, brachte vorerst allerdings keine Wende. Die Alligators siegten mit 3:2 in der Verlängerung.

Oberliga Süd

Höchstadter EC - EHC Waldkraiburg 3:2 (2:1, 0:0, 0:1, 1:0 n.V.)

Die Höchstadt Alligators zeigten ein souveränes erstes Drittel. Thilo Grau spielte gegen Waldkraiburg mit Vitalij Aab und Michal Petrak in der ersten Reihe. Ihm gelang die Führung für den HEC in der 3. Minute. Im Tor der Alligators stand Nico Henseleit, der einen Schuss des ehemaligen Höchstadters Tomas Rousek hielt (6.). Nach Vorarbeit von Felix Ribarik und Aab erzielte Petrak das 2:0 (9.). Wegen eines Bandenchecks musste Florian Szwajda auf die Strafbank, Oleg Seibel nutzte seine Konterchance nicht (11.). Wegen eines Checks von hinten musste Petrak für 2+10 Minuten auf die Strafbank. Im Gegenzug erzielte Kirils Galoha das 2:1 nach Vorarbeit von Rousek und Michael Trox (19.).

Doch auch die Löwen aus Waldkraiburg mussten auf ihren Spieler Tobias Thalhammer nach einem Check gegen den Kopf und Nacken für 2+10 Minuten verzichten (24.). Petr Gulda kämpfte mit unfairen Mitteln, um den HEC vom Tor fernzuhalten und gesellte sich mit auf die Strafbank (27.). Die Überzahl konnten die Alligators - wie schon am Freitagabend - nicht für einen Treffer ausnutzen. In Unterzahl geriet die Heimmannschaft, als Richard Stütz ebenfalls zwei Minuten Strafzeit bekam (29.). Diese überstand sie aber gefahrlos.

Auch im letzten Abschnitt wollte den Waldkraiburgern der Ausgleich zunächst nicht gelingen. Die Höchstadter ließen ihren Gästen die Tür aber offen, weil auch sie nicht trafen. Einen Schuss von Petrak wehrte Goalie Korbinian Sertl ab (51.). Andre Lenks Versuch lenkte der Goalie ebenfalls ab (55.). Interimstrainer Sebastian Wolsch nahm eine Auszeit und anschließend seinen Goalie vom Eis (58.), nachdem Petrak eine Strafe bekommen hatte. Die Höchstadter verteidigten mit allem, was sie hatten und mussten nur noch 30 Sekunden überstehen. Doch Waldkraiburg machte ihnen 17 Sekunden vor Schluss einen Strich durch die Rechnung: Trox traf.

In der Verlängerung gewann der HEC doch noch durch einen Treffer von Michal Petrak nach 19 Sekunden. Lenk und Ondrej Nedved hatten vorbereitet.

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