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Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Höchstadter EC ist alleiniger Spitzenreiter

Dank eines Treffers von Ales Kreuzer in der Verlängerung gewann der HEC auch gegen Landsberg. Beide Teams sind in der regulären Spielzeit noch ungeschlagen.
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In dieser Szene ist zwar nicht der Puck, sondern der Höchstadter Lukas Lenk im Peißenberger Tor, doch die Alligators treffen in dieser Saison oft und dürfen sich über die Tabellenführung freuen. Foto: Picturedreams
In dieser Szene ist zwar nicht der Puck, sondern der Höchstadter Lukas Lenk im Peißenberger Tor, doch die Alligators treffen in dieser Saison oft und dürfen sich über die Tabellenführung freuen. Foto: Picturedreams
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Um nicht weniger als die alleinige Tabellenführung ging es gestern Abend in der Eishockey-Bayernliga. Mit dem HC Landsberg und dem Höchstadter EC trafen am Lech die beiden einzigen Teams aufeinander, die sich in den ersten fünf Saisonspielen schadlos gehalten hatten. Einziger Unterschied: Die Siege der Riverkings fielen bislang deutlicher aus als die der Alligators.
Bestes Beispiel war der vergangene Freitag, als die Landsberger kaum Mühe hatten: Beim EV Pegnitz, der im Laufe der Partie aufgrund einer Verletzung auf Ex-Alligator Daniel Sikorski verzichten musste, dominierten die Oberbayern nach Belieben und schonten im Schlussdrittel Kräfte für das gestrige Gipfeltreffen. Dagegen hatten die Alligators in einem wahren Krimi Schwerstarbeit zu leisten, rangen den TSV Peißenberg mit 4:3 nieder.

HEC-Spielertrainer Daniel Jun lobte hinterher den Einsatz seines Teams, aber vor allem die Disziplin, die den Ausschlag zum knappen 4:3-Sieg gegeben habe. Während die Panzerechsen in aufgeheizter Stimmung die Nerven behielten, zogen die Eishackler im Schlussdrittel zu viele Strafen und ermöglichten dem HEC dadurch zwei Treffer in doppelter Überzahl. johö


HC Landsberg - Höchstadter EC n.V. 2:3


Die Gäste mussten auf Patrick Wiedl, Jiri Mikesz und Goalie Carsten Metz verzichten. In der dritten Minute hatte Vitalij Aab eine große Chance, fast im Gegenzug hätte Landsberg in Führung gehen können, doch in einem schnellen und harten Spiel auf hohem Niveau wollte im ersten Drittel kein Treffer fallen, obwohl es vor beiden Gehäusen immer wieder brannte. Der HC strahlte in Höchstadts Unterzahl keine Gefahr aus, stattdessen traf Ales Kreuzer fast. Die Strafen machten die letzten Minuten des ersten Durchgangs spannend.

In der 25. Minute strich ein Schuss der Gastgeber haarscharf am HEC-Tor vorbei. Als die Alligators wieder nur zu fünft auf dem Eis waren, machte Landsberg richtig Druck, doch Philipp Schnierstein hielt seinen Kasten sauber. Auch im zweiten Abschnitt sorgten aufgrund der Ausgeglichenheit meist nur die Strafminuten für Spannung.Kurz vor Drittelende traf Michal Petrak nach Doppelpass mit Aab zum 0:1 (36.).

In den letzten 20 Minuten versuchte der HC alles, dadurch kam Höchstadt zu Chancen. Als Heimtorwart Schedlbauer den eigentlich gefangenen Puck ins Tor fallen ließ (55.), schien die Entscheidung gefallen, doch ein Penalty von Slavicek (56.) und ein Schuss von der blauen Linie Skunden danach brachten Landsberg den Ausgleich.

In der Verlängerung fuhr Kreuzer einmal ums Tor herum und drin war das Ding. rup

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