Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Höchstadt siegt mit Moral und Willen

Trotz mehrerer Ausfälle zeigten sich die Alligators kampfesstark und gewannen gegen Selb mit 7:3.
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Philipp Schnierstein (li.) unterstützte seine Alligators mit tollen Paraden im Spiel gegen Selb. Foto: Picturedreams
Philipp Schnierstein (li.) unterstützte seine Alligators mit tollen Paraden im Spiel gegen Selb. Foto: Picturedreams

Erneut fehlten den Alligators einige Spieler, doch dies hinderte sie nicht daran, im Heimspiel gegen Selb mit 7:3 zu gewinnen. 946 Zuschauer sahen eine Partie, die zuweilen etwas kurios war.

Oberliga Süd

Höchstadter EC - Selber Wölfe 7:3 (2:1, 3:0, 2:2)

Beim Heimspiel gegen Selb stand wieder Philipp Schnierstein im Tor der Alligators. Die Partie startete ausgeglichen, der HEC wusste seine Chancen aber besser zu nutzen. Jiri Mikesz traf zum 1:0 nach Vorlage von Maximilian Otte (6.). Danach agierten die Alligators selbstbewusst. Einen Schuss von Lukas Lenk wehrte Selbs Goalie Niklas Deske ab (11.). Nach einer Behinderung musste Ondrej Nedved auf die Strafbank (12.). In Unterzahl kassierten die Alligators auch das erste Gegentor. Nach Vorarbeit von Ian McDonald und Dennis Schiener traf Ryan McDonough zum 1:1 (13.). Doch danach wurden die Wölfe zu übermütig, Dominik Kolb musste wegen Beinstellens (14.) und Erik Gollenbeck wegen eines Stockschlags auf die Strafbank (15.). Zwischenzeitlich waren die Alligators zu fünft gegen drei Selber auf dem Eis. Nachdem Kolb zurück ins Spiel durfte, kassierten seine Wölfe das 2:1 durch Vitalij Aab (16.). Michal Petrak hatte die Vorlage gegeben. Oleg Seibel bekam zwei Strafminuten wegen eines Bandenchecks, die Unterzahl überstand der HEC aber schadlos.

Im zweiten Drittel passierte abgesehen von Nedveds Treffer zum 3:1 nach Vorarbeit von Aab (21.) und einigen Strafen auf beiden Seiten zehn Minuten lang recht wenig. In der 29. Minute musste Selbs Ben Böhringer aufgrund einer Verletzung vom Eis gebracht werden, er kam in dieser Partie nicht mehr zurück. Für eine Minute und 48 Sekunden waren die Höchstadter in doppelter Überzahl (30.). Und dann wurde es kurios: Aufgrund einer losen Scheibe musste die Partie für einige Minuten unterbrochen. Petrak ließ es sich danach nicht nehmen und erzielte das 4:1 für den HEC (31.). Und erneut mussten alle warten, da das Tor schon wieder lose war. Deswegen zog das Schiedsrichtergespann auch die Pause um fast drei Minuten vor.

Petrak stellte im letzten Drittel auf 5:1 nach Vorarbeit von Aab und Lenk (39.). Nach einer Strafe für Selbs Kolb wegen Hakens (40.) wurden die Seiten gewechselt und der dritte Spielabschnitt begann offiziell. Nach einer Strafe für Nedved (45.) erzielte David Hördler das zweite Tor für Selb in Überzahl (46.). Wegen Haltens musste Petrak für zwei Minuten auf die Bank (50.). Doch Martin Vojcak stellte im Alleingang den alten Abstand wieder her - 6:2, und das in Unterzahl (52.). In doppelter Überzahl erzielte Jari Neugebauer das 7:2 (55.). Selbs 7:3 fiel nicht mehr ins Gewicht (60.).

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