Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Höchstadt Alligators können sich von Kampf nichts kaufen

Der Höchstadter EC verliert bei den ECDC Indians Memmingen mit 2:4 und bleibt Tabellenletzter in der Oberliga Süd.
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Den Alligators um Michael Mlynek (links) und Max Cejka (rechts) haben nach der Partie gegen Deggendorf auch in Memmingen verloren. Picturedreams
Den Alligators um Michael Mlynek (links) und Max Cejka (rechts) haben nach der Partie gegen Deggendorf auch in Memmingen verloren. Picturedreams

Der Weg aus dem Tabellenkeller wird schwierig für die Höchstadt Alligators. In Memmingen kassiert der HEC Gegentore zu den ungünstigsten Zeitpunkten und geht leer aus.

Oberliga Süd

ECDC Indians Memmingen - Höchstadter EC 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)

Neben Adam Suchomer (Kieferbruch) fehlten den Alligators auch Vitalij Aab und Jiri Mikesz (beide krank). Neben Goalie Patrick Golombek standen zu Beginn Patrik Rypar, Michal Petrak, Michal Mlynek, Martin Vojcak und Förderlizenzspieler Michael Pröbstel auf dem Eis.

Der erste Torschuss nach 90 Sekunden gehörte den Gastgebern, doch Golombek parierte. Nach vier Minuten war der Puck aber im Netz: Maximilian Welz traf nach Vorlage von Milan Pfalzer, Golombek war die Sicht durch Brad Snetsinger verstellt. Höchstadt spielte in der Folge aber gut mit und kam selbst zu Chancen. Zur ersten Pause blieb es beim 1:0.

Höchstadt startete durch eine Strafe gegen die Gastgeber kurz vor Drittelende mit Überzahl in den zweiten Abschnitt. Das bleibt aber weiterhin keine Stärke der Alligators, Chancen ergaben sich keine. Als in der 22. Minute erst Richard Stütz auf die Strafbank musste und kurz darauf Snetsinger folgte, standen beide Teams mit vier Mann auf dem Eis. Die Memminger gingen damit besser um und erhöhten durch Dennis Miller, der eine Abpraller verwertete (24.). Kurz nachdem die Alligators in weiteren zwei Minuten Powerplay kein Mittel gegen die Defensive der Hausherren fanden, durften die mitgereisten HEC-Fans dann doch jubeln: Auf Vorbereitung von Jari Neugebauer und Patrik Rypar traf Robin Maly zum 2:1-Anschlusstreffer (34.).

Es roch nach dem Ausgleich. Doch im nächsten Powerplay gelang den Höchstadtern nicht nur kein Tor, sondern sie kassierten sogar eines: Pfalzer brach durch und über Antti-Jussi Miettinnen kam der Puck zum Torschützen Niklas Länger - 3:1.

Im letzten Spielabschnitt überstanden die Alligators eine Unterzahlphase, als Jari Neugebauer raus musste, doch kurz darauf erhöhte Memmingen dennoch: Fabian Voit stellte auf 4:1 (50.). Hätte Golombek nicht zwei mal stark reagiert, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen. So verkürzten die Alligators noch einmal durch Maximilian Otte (Assists: Neugebauer, Felix Ribarik) und zeigten ein weiteres Mal großen Kampfgeist, doch es blieb dabei.

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