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Fußball

Heßdorf kassiert Revanche

Nach dem 4:2-Sieg in der Kreisliga gegen Langensendelbach verlor die SpVgg Heßdorf drei Tage später in der dritten Runde des Kreispokals mit demselben Ergebnis gegen denselben Gegner am selben Ort.
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Dominik Zametzer, hier noch im Trikot des ASV Vach, kam vor der Saison nach Langensendelbach und traf gegen Heßdorf im Pokal dreimal vom Elfmeterpunkt. Foto: Sportfoto Zink
Dominik Zametzer, hier noch im Trikot des ASV Vach, kam vor der Saison nach Langensendelbach und traf gegen Heßdorf im Pokal dreimal vom Elfmeterpunkt. Foto: Sportfoto Zink

So schnell haben Amateurvereine selten die Chance auf Wiedergutmachung. Unterlag der SV Langensendelbach am Wochenende in der Kreisliga 1 ER/PEG der SpVgg Heßdorf, so revanchierte er sich im Totopokal. Dass die Teams den Wettbewerb teilweise für Experimente nutzen, zeigt die Ausbeute von 36 Toren nach regulärer Spielzeit in fünf Partien, eine Begegnung wurde im Elfmeterschießen entschieden.

Toto-Pokal ER/PEG, 3. Runde

SpVgg Heßdorf - SV Langensendelbach 2:4

Der Gastgeber ging in Führung, als Daniel Vogel einen Pass von Marc Pöhlmann abfing (14.). Alexander Schliffka antwortete mit einem traumhaften Volleyschuss (25.). Langensendelbach bekam noch vor dem Seitenwechsel einen berechtigten Foulelfmeter, den Dominik Zametzer verwandelte (37.). Erneut vom Punkt baute Zametzer den Vorsprung aus (56.). Für Heßdorf wurde die Aufholjagd nach der Gelb-Roten Karte für Florian Nagel (74.) schwerer. Mit Anbruch der Schlussphase machte Zametzer den "Elfmeter-Hattrick" perfekt (75.). Am Gästesieg änderte auch Roland Purucker mit einem trockenen Fernschuss zum 2:4 nichts mehr (87.).

"Die Ligapleite gegen Heßdorf am Sonntag lag uns schwer im Magen. Mit dem heutigen Ergebnis bin ich natürlich sehr zufrieden", sagte Gästetrainer Patrick Hagen.

SpVgg Etzelskirchen - SV DJK Eggolsheim 7:1

Die Gäste traten zwar mit einer Mischung aus erster Elf und Reserve an, doch auch die SpVgg war nicht komplett. Im Gegensatz zur DJK erwischte Etzelskirchen aber einen Sahnetag und profitierte von der Rückkehr von Goalgetter Franz Hackenberg. Dieser schloss in der zweiten Minute zum 1:0 ins kurze Eck ab und legte mit einem Alleingang schnell nach (4.). Ein Foul an Hackenberg im Strafraum nutzte Matthias Wellein vom Punkt zum 3:0 (17.), mit einem Schuss aus 60 Metern über den zu weit vor seinem Kasten stehenden Alexander Löw sorgte Wellein für das Pausenergebnis (25.).

Vom Wiederanpfiff weg erzielte Tobias Hümmer auf Steilpass von Niklas Möhrlein das 1:4. Hackenberg mit dem starken linken Fuß ins lange Eck (60.) und mit dem schwächeren rechten Fuß, nachdem er zwei Mann stehen gelassen hatte (80.), machte alles klar. Den Endstand besorgte Jan Steidl auf Querpass von Justin Betz (85.).

TSV Hemhofen - SV Poxdorf 4:3

Nach dem ersten Durchgang hätten kaum noch jemand auf Hemhofen gewettet: Der TSV lag nach einem eingeköpften Freistoß von Michael Berndorfer (21.) und einem Lupfer von Christoph Reck (45.) mit 0:2 zurück. Zudem hatte Heimcoach Simon Erhardt allein vor dem Torwart vergeben und sein eigene Schlussmann musste nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums mit der Roten Karte vom Platz (39.), sodass Feldspieler Marco Walther zwischen die Pfosten ging. Ein Eigentor von Fabian Fritsch (55.) und ein Strafstoß von Falco Fischer nach Foul an Nil Pesavento (58.) brachten die zu zehnt besser agierenden Hausherren zurück. Zwar brachte Max Neuner die Gäste mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung wieder nach vorne (65.), doch Florian Schleicher gelang nach einem Ball durch die Gasse von Martin van der Heyd der erneute Ausgleich (89.). Kurz vor Ende der siebenminütigen Nachspielzeit unterlief auch Berndorfer nach scharfer Hereingabe ein Eigentor.rup

ATSV Erlangen II - SpVgg Zeckern n.E. 7:8

Stefan Räuber brachte die Gäste in Führung (10.), aber wenige Minuten vor dem Seitenwechsel schlug der ATSV zurück (44.). Zoran Maksimovic brachte die Erlanger mit einem schönen Schuss nach vorne (59.). Felipe Leite Gomes schloss einen ATSV-Angriff zur vermeintlichen Vorentscheidung ab (70.). Wenige Augenblicke später musste ATSV-Keeper Max Glaß nach Foul an Räuber mit Rot vom Platz, vom Punkt verwandelte Florian Süß. In Überzahl glich Tobias Gumbrecht per Kopf aus (90.) und rettete die SpVgg ins Elfmeterschießen, das sie nach zwölf Schützen für sich entschied.ffr

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