Herzogenaurach
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Herzogenaurach Rhinos mühen sich zum Sieg

Im Heimspiel gegen die Schweinfurt Hornets können sich die Herzogenaurach Rhinos auf ihre Defensive verlassen. Drei erzwungene Fehler der Gäste bescheren den offensiv enttäuschenden Hausherren den Sieg.
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Die Herzogenaurach Rhinos zeigten keine Glanzleistung, zum Sieg gegen die Schweinfurt Hornets reichte es trotzdem. Foto: Rhinos
Die Herzogenaurach Rhinos zeigten keine Glanzleistung, zum Sieg gegen die Schweinfurt Hornets reichte es trotzdem. Foto: Rhinos

In einem umkämpften und von zahlreichen Ballverlusten geprägten Spiel besiegte Herzogenaurach in der Football-Aufbauliga Nord die Schweinfurt Hornets mit 13:7.

Aufbauliga Nord

Herzogenaurach Rhinos -Schweinfurt Hornets 13:7

Den etwa 350 Zuschauern auf dem fielen wohl zunächst die zahlreichen pinken Accessoires auf, die die Spieler der Rhinos für dieses Spiel trugen. Hintergrund war die Aktion, in deren Zeichen der Spieltag stand: Gemeinsam mit der Organisation "Pink Ribbon" und dem Klinikum Fürth engagieren sich die Rhinos im Kampf gegen den Krebs und wollen die öffentliche Wahrnehmung dieses Themas stärken. Ein Teil der Eintrittsgelder und der Einnahmen des Fanartikel-Verkaufs kommt den Organisationen ebenfalls zugute.

Herzogenaurach gewann den Münzwurf und entschied sich, den Ball zunächst per Kickoff an den Gegner abzugeben. Somit war die Defensive der Rhinos gefordert und machte ihre Sache gut: Der Angriff der Hornets endete nach drei Versuchen mit einem Punt. So bekam die Offensive der Nashörner die Gelegenheit, das Spiel mit Punkten zu eröffnen. Die Hausherren entschieden sich für einen Passversuch, der jedoch vom richtig positionierten Schweinfurter Safety abgefangen wurde.

Besser machten es die Gäste, die im vergangenen Spiel gegen die Nürnberg Silverbacks punktlos blieben: Einen langen Angriff, den die Defensive der Rhinos mehrfach hätte unterbinden können, schloss Schweinfurt mit einem Touchdown ab. Auch der Extrapunkt wurde verwandelt und so stand es nach dem ersten Viertel 7:0 für die Gäste.

Im gesamten Spiel offenbarte die Rhinos-Offensive Probleme. Die Angriffe brachten keinen Ertrag ein: Entweder wegen vier missglückter Versuche, die geforderten zehn Yards zu überwinden, oder durch schmerzhafte Ballverluste. Besonders schwer wog ein Ballverlust an der 1-Yard-Linie, der Punkte für die Rhinos verhinderte. Nur einmal gelang es den Rhinos, die durch einen abgefangenen Pass vom Linebacker Marco Würl in guter Feldposition an den Ball kamen, Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. Nach einem langen Pass von Quarterback Andreas Neumüller lief Receiver Flavio Lodeserto den Verteidigern davon und zum Touchdown in die Endzone. Auch der Extrapunkt gelang und so war der Ausgleich hergestellt.

Im weiteren Verlauf war es die Defensive der Nashörner, die durch drei Safeties den Endstand von 13:7 herstellte. Ein erfolgreiches Tackling gegen den Schweinfurter Quarterback in der Hornets-Endzone brachte die ersten zwei Punkte. Der nächste Safety folgte durch eine Strafe in der Endzone, als der Quarterback der Schweinfurter den Ball aufgrund des hohen Drucks der Rhinos wegwarf und sich im Umkreis kein passberechtigter Spieler der Hornets befand. Der letzte Safety wurde durch einen unsauberen Pass zum Quarterback und einen Fumble erzwungen. So gelang es der Defense, sechs Punkte beizutragen und den Heimsieg zu sichern. Ein weiteres Highlight war sicherlich die Interception von Linebacker Patrick Zirm, der im dritten Viertel bei einem Pass des Schweinfurter Quarterbacks richtig stand und den Ball abfing.

Im letzten Saisonspiel erwarten die Rhinos am Sonntag (13 Uhr) die Nürnberg Silverbacks. Vor allem eigene Fehler sowie fallengelassene Bälle gilt es zu vermeiden, wenn der Saisonabschluss erfolgreich gestaltet werden soll. red

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