Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

HEC: Saisonausklang gegen Memmingen missglückt

Der Höchstader EC hatte sich auch im letzten Saisonspiel der Meisterrunde in der Oberliga Süd nicht aufgegeben. Trotzdem gewann Memmingen mit 5:3.
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Die Höchstadter um Markus Babinsky (rechts) kämpften, doch Memmingen war das überlegene Team. Foto: Picturedreams
Die Höchstadter um Markus Babinsky (rechts) kämpften, doch Memmingen war das überlegene Team. Foto: Picturedreams

Der Höchstader EC hatte sich auch im letzten Saisonspiel der Meisterrunde in der Oberliga Süd nicht aufgegeben, obwohl die Chance auf die Play-offs schon seit Freitagabend dahin war. Aber auch gegen Memmingen reichte es nicht zu einem Sieg. 740 Zuschauer sahen die Höchstadter 3:5-Niederlage zum Saisonausklang.

Höchstadter EC - ECDC Memmingen 3:5 (1:0, 0:4, 2:1)

Die Alligators begannen forsch, was ein ungewohntes Bild im Vergleich zu den Vorwochen war. Ab der neunten Minute drehte Memmingen auf, es fiel jedoch kein Gegentreffer. Die Stimmung auf dem Eis war geladen, schließlich ging es für Memmingen noch um den besseren Platz in der Tabelle. Aber der HEC schien fest entschlossen zu sein, die Saison mit einem Sieg abzuschließen. Zwar wurde auf beiden Seiten gekämpft, aber viele Chancen ergaben sich nicht. Jiri Mikesz' Versuch wurde von Memmingens Goalie Jochen Vollmer vereitelt (18.). Einen Schuss von Ondrej Nedved parierte Vollmer noch, doch Jari Neugebauer, Vitalij Aab und Michal Petrak kombinieren sich bis zum heiß ersehnten Treffer für die Alligators, Petrak war der Torschütze (19.). Ein Aufschrei der Erleichterung kam von den Höchstadter Fans.

Im zweiten Drittel scheiterte Aab am Goalie, André Lenk versuchte nachzulegen, kam aber nicht rechtzeitig an den Puck (25.). Was danach folgte, erinnerte an die vergangenen Wochenenden in der Meisterrunde der Oberliga Süd: Der Gegner traf, Höchstadt verlor die Kontrolle über das Spiel. Für Memmingen erfolgreich waren Tadas Kumeliauskas (26., 32.), Daniel Huhn (34.) und Marc Stotz (37.). Der Wille der Höchstadter schien zwar noch nicht gebrochen zu sein, war aber deutlich gedämpft worden.

Im letzten Drittel wechselte das Trainer-Team um Daniel Sikorski wieder Philipp Schnierstein für Carsten Metz im Tor ein. Und Schnierstein kam auch gleich zum Einsatz und fing einen Memminger Angriff ab. Beide Teams standen nur noch zu viert auf dem Eis, weil Memmingens Huhn wegen Hakens und Höchstadts Richard Stütz wegen Haltens auf die Strafbank mussten. Diese Situation nutzte der Gast besser und erzielte durch Kumeliauskas den Treffer zum 5:1 (44.). Danach waren die Höchstadter für eine Minute und 33 Sekunden in doppelter Unterzahl, auch Markus Babinsky bekam eine Strafe wegen hohen Stocks aufgebrummt, allerdings musste er 2+2 Minuten auf die Bank (48.). Ales Kreuzer konnte nach einem harten Zusamenstoß nicht mehr weitermachen (52.). Erst in der 54. Spielminute war der HEC wieder komplett auf dem Eis. Petrak traf zwei Minuten vor dem Ende zum 2:5, Aab verkürzte in Überzahl sogar auf 3:5 (60.). So gewann der HEC das letzte Drittel der Saison, für den Gesamtsieg gegen Memmingen reichte es aber nicht.

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