Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

HEC: Packung zum Abschluss

Die Höchstadt Alligators verlieren das letzte Spiel der Oberliga-Hauptrunde gegen die Selber Wölfe deutlich mit 3:8.
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Die Selber Wölfe brachten den HEC um Daniel Maul (r.) hart auf den Boden der Tatsachen zurück. Picturedreams
Die Selber Wölfe brachten den HEC um Daniel Maul (r.) hart auf den Boden der Tatsachen zurück. Picturedreams

Auf den Höhenflug gegen Deggendorf folgte eine harte Landung gegen Selb: Die Höchstadt Alligators verabschiedten sich vor 680 Zuschauern im Höchstadter Eisstadion mit einem 3:8 vorerst aus der Oberliga und gehen mit einem Dämpfer, der wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt macht, in die Verzahnungsrunde. Mit den Selber Wölfen wird durch das Ergebnis aber mindestens ein fränkisches Team in der kommenden Saison weiterhin in der Oberliga spielen.

Oberliga Süd

Höchstadter EC - Selber Wölfe 3:8 (1:4, 0:3, 2:1)

In den ersten Sekunden war zu spüren, dass sich der HEC nach dem Sieg gegen Deggendorf etwas vorgenommen hatte: Max Otte zog gleich zweimal aus der Distanz ab, doch der dritte Versuch wurde ein Luftloch und den Konter nutzte Christoph Kabitzky zur Gästeführung (1.). Die Alligators hatten Gelegenheiten, doch Jari Neugebauer brauchte vor dem Tor etwas zu lange und Juris Upitis war nach einem parierten Schuss von Anton Seewald zu überrascht. Die größte Chance hatte Thilo Grau, der ein starkes Zuspiel von Mikhail Nemirovsky aus rund einem Meter nicht im Tor unterbrachte (7.). Und so waren es die Wölfe, die trafen: Pavel Pisarik schaltete vor dem Tor am schnellsten (11.).

Die sehenswertesten Angriffe des HEC produzierte das Trio Neugebauer, Upitis und Seewald. So auch vor dem Anschlusstreffer, als Neugebauer einen Pass von Seewald im Tor unterbrachte (13.). Der nächste Rückschlag folgte aber sofort durch Pisarik (13.). Gerade als die Alligators die ersten zwei Minuten in Unterzahl nach Strafe gegen Pascal Kröber überstanden hatten, erhöhte Landon Gare auf 1:4 (19.).

Nico Henseleit übernahm das Höchstadter Tor ab dem zweiten Drittel, doch es half nichts. In der 24. Minute musste er zum ersten Mal hinter sich greifen, als erneut Pisarik traf. Nach einer Strafe gegen Florian Seelmann hatten die Alligators in Unterzahl plötzlich die besten Chancen in der Partie. Doch Nick Dolezal demonstrierte das Höchstadter Unvermögen vor dem Tor, als er einen Konter viel zu kompliziert abschloss. Deutlich geradliniger machte es Gare auf der Gegenseite (30.) und Ian McDonald stellte im Powerplay auf 1:7 (33.). Die Alligators fielen auseinander.

Ein Lichtblick zu Beginn des letzten Abschnitts: Jiri Mikeszs Fernschuss in Überzahl schlug, wohl abgefälscht von Otte, im Tor der Wölfe ein (42.). Deren Torjäger Landon Gare pfefferte den Puck daraufhin wütend in die Bande. Der alte Abstand war allerdings schnell wiederhergestellt, als Marius Schmidt abstaubte (45.). Mit noch drei Sekunden Überzahl gelang den Alligators fünf Minuten später zumindest ein weiteres Tor: Auf Assists von Mikesz und Seewald war es Neuzugang Upitis, der nur noch einschieben musste (50.). Auf der anderen Seite verhinderten Henseleit und der Pfosten weitere Gegentreffer.

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