Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

HEC muss nächste Pleite verdauen

Die Höchstadt Alligators schleppen sich weiter in Richtung Verzahnungsrunde und müssen in Weiden eine am Ende zu deutliche Niederlage hinnehmen.
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Florian Seelmann (links) gab den Assist zum 0:1.Archivfoto: Andreas Klupp
Florian Seelmann (links) gab den Assist zum 0:1.Archivfoto: Andreas Klupp

Vor 1244 Zuschauern in Weiden setzte es für die Höchstadt Alligators eine weitere hohe, wenn auch bedeutungslose Niederlage, bevor Anfang Januar die Verzahnungsrunde beginnt.

Oberliga Süd

Blue Devils Weiden - Höchstadter EC 6:2 (2:1, 2:1, 2:0)

Nach nicht einmal vier Minuten kamen die Höchstadter in den in dieser Saison bisher seltenen Genuss einer Auswärtsführung: Nach Assists von Thilo Grau und Florian Seelmann traf Jari Neugebauer zum 0:1. Es war die Konsequenz eines starken Beginns der Alligators. Weiden brauchte eine Weile, bis es auch vor dem Tor von HEC-Goalie Benjamin Dirksen gefährlich wurde. Zu viele Chancen ließen sie allerdings nicht aus: In der 9. Minute erzielte Marco Habermann den Ausgleich.

Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, Neugebauer und Patrik Rypar vergaben Gelegenheiten für die Alligators. Eine Strafe brachte den HEC ins Hintertreffen: Maximilian Otte musste für zwei Minuten raus und Herbert Geisberger traf nur rund 20 Sekunden später (18.). Die Alligators hatten Glück, dass vor der Pausensirene nicht noch das dritte Gegentor fiel.

Die Trennung vom erfahrenen Michal Petrak bedeutete etwas mehr Zeit auf dem Eis für die jüngeren Alligators-Spieler, die diese auch zu nutzen wussten. Für den Jubel auf Höchstadter Seite sorgte mit Martin Vojcak allerdings ein Routinier: Nach Pässen von Vitalij Aab und Rypar wartete er auf den richtigen Moment und traf überlegt zum 2:2 (27.).

Nach einer Strafe gegen Weiden bot sich den Höchstadtern im Powerplay die große Chance auf die Führung, doch es kam ganz anders: Tomas Rubes brach durch und machte in Unterzahl das 3:2 für die Gastgeber (31.). Die Alligators hingegen kassierten in der zweiten Unterzahlphase - wieder nach Strafe gegen Otte - wieder einen Gegentreffer, und wieder war es Rubes (35.). Die spürbar verunsicherten Höchstadter durften sich bis zum Drittelende noch bei Dirksen für Schadensbegrenzung bedanken.

Der stand auch im Schlussabschnitt zunächst unter Dauerbeschuss. Aab und Vojcak zielten auf der anderen Seite knapp vorbei. Wieder waren es gerade die jungen HEC-Akteure, die ihren Kampfgeist in die Waagschale warfen, doch der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen. Als Dirksen vom Eis ging, machte Weiden mit einem Treffer ins leere Tor den Deckel drauf. Torschütze war Habermann (59.). Wie so oft in dieser Saison war es damit nicht genug und Daniel Schröpfer machte es noch deutlicher (60.).

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