Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

HEC: Mehr ist gegen Selb nicht drin

Es soll nicht sein: Die Höchstadter Alligators verlieren zu Hause gegen Selb mit 3:6.
Artikel drucken Artikel einbetten
Am Freitag war für Jari Neugebauer (links) und die Alligators in Weiden nichts zu holen. Auch das Frankenderby gegen die Selber Wölfe am Sonntag verloren die Höchstadter in der heimischen Eishalle mit 3:6. Archivfoto: Picturedreams
Am Freitag war für Jari Neugebauer (links) und die Alligators in Weiden nichts zu holen. Auch das Frankenderby gegen die Selber Wölfe am Sonntag verloren die Höchstadter in der heimischen Eishalle mit 3:6. Archivfoto: Picturedreams

Die Alligators starteten gegen Selb erneut ohne Stamm-Goalie Philipp Schnierstein in die Partie der Meisterrunde der Oberliga Süd. Im Tor stand aber nicht Carsten Metz, sondern Nico Henseleit. Der Spielbeginn verzögerte sich um fast 40 Minuten wegen einer defekten Plexiglasscheibe. Zu allem Überfluss verlor der HEC mit 3:6 wegen zu vieler individuellen Fehler und eines schwachen Powerplays, auch wenn der Kampfgeist stimmte.

Höchstadter EC - Selber Wölfe 3:6 (1:1, 0:3, 2:2)

Das Warten hatte sich für die HEC-Fans zuerst nicht gelohnt: Noch in der ersten Minute ging Selb in Führung. Charles Graaskamp überraschte Henseleit, als er nicht den Weg hinter dem Tor vorbei wählte, sondern plötzlich vor den Kasten zog. Die Höchstadter mussten sich erst einmal schütteln, kamen dann zu drei Chancen durch Ondrej Nedved, Lukas Fröhlich und Jiri Mikesz. Kurz darauf war der Puck drin: Die Alligators tauchten zu zweit vor dem Tor auf, Jari Neugebauer entschied sich gegen den Querpass und verwandelte selbst (7.). Die Höchstadter waren in dieser Phase klar überlegen und feuerten aus allen Rohren, besonders die Fernschüsse kamen immer wieder gefährlich.

In der 24. Minute gingen aus dem Nichts die Selber wieder in Führung: Die Alligators liefen in einen Konter, den die Gäste zu zweit eiskalt ausspielten. Ian David McDonald bediente Landon Gare, der lässig einschob. Wegen Hakens musste Mikesz auf die Strafbank und Henseleit rettet in höchster Not. Kapitän Vojcak hatte kurz darauf bei einem Unterzahl-Konter die große Gelegenheit zum Ausgleich, scheiterte aber am Selber Goalie.

Quasi im Gegenzug stocherten die Gäste in der 29. Minute in den letzten Sekunden des Powerplay den Puck ins Tor. Torschütze war Erik Gollenbeck. Das 1:4 fiel erst nach tatkräftiger Mithilfe der Höchstadter, die nicht nur ihre erneute Überzahl schwach ausspielten, sondern sich erneut vom Duo McDonald und Gare nahezu ohne Gegenwehr einen einschenken ließen (36.).

Es brauchte einen Penalty von Vojcak in der 46. Minute: Treffer für den HEC! Nach nicht zu übersehenden Hakens des Selbers Graaskamp starteten die Alligators in die Schlussoffensive. Plötzlich lag der Puck blank auf der Linie und Ales Kreuzer schaltete am schnellsten - 3:4 (57.). Wieder patzten die Höchstadter. Landon Gare schnürte den Hattrick für Selb und das Spiel war gelaufen (58.). Den Schlusspunkt setzte Graaskamp (59.).

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren