Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

HEC: Die Effizienz macht den Unterschied

Im Heimspiel gegen die Lindau Islanders gab es für den Höchstadter EC keine Punkte zu holen. Aus ihren Chancen machten die Alligators zu wenig.
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Mit Nico Henseleit (links) im Tor trat der HEC an, genutzt hat es gegen Lindau jedoch nichts. Foto: Picturedreams
Mit Nico Henseleit (links) im Tor trat der HEC an, genutzt hat es gegen Lindau jedoch nichts. Foto: Picturedreams

Höchstadt Der HEC hat den zweiten Heimsieg der Saison verpasst. Trotz einer kämpferisch guten Leistung und zwei ausgeglichenen Dritteln mussten sich das Schlusslicht der Eishockey-Oberliga Süd den als Tabellenvorletzten ins Spiel gegangenen Lindau Islanders mit 2:7 (0:1, 1:1, 1:5) geschlagen geben.

Oberliga Süd

Höchstadter EC - EV Lindau Islanders 2:7

Mit Nico Henseleit im Tor begann der HEC gegen Lindau, Patrick Golombek nahm zunächst auf der Bank Platz. Und Henseleit war gleich gefordert, denn der Gast vom Bodensee begann druckvoll und wollte das frühe Tor. Das gelang den Islanders aber nicht, stattdessen fand der HEC bald besser ins Spiel und hatte durch Patrik Rypar und Robin Maly die Doppelchance zur Führung (7.). Als die Gäste kurz darauf zwei Strafen erhielten, schrammte Höchstadt mehrfach haarscharf an der Führung vorbei. Der Treffer gelang stattdessen den Gästen: Zunächst rettete der Pfosten, doch Sekunden später verwertete Ales Kranjc die Vorlage von Simon Klingler zum 0:1 (18.).

Für die Alligators galt es, dran zu bleiben und nicht die Nerven zu verlieren - das schafften die Hausherren. Eine weitere Strafzeit gegen die Gäste eröffnete Michal Petrak die Großchance, sein Schuss landete jedoch am Pfosten. Wenig später musste Robin Maly wegen Haltens zwei Minuten zuschauen. Doch die Alligators hielten Lindau vom eigenen Tor fern und hatten durch Mlynek sogar eine Konterchance (26.). Die Unterzahl-Formation des HEC war nun häufiger gefordert: Erst musste Rypar wegen hohen Stocks (31.), dann bekam Martin Vojcak wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken 2+10 Minuten aufgebrummt. Doch auch diese Situation überstand Höchstadt ohne weiteres Gegentor. Wenig später zappelte die Scheibe aber im Netz, Ludwig Nirschl erhöhte auf 0:2 (35.). Die Antwort durch Vitaliy Aab nach Assists von Jiri Miesz und Jari Neugebauer folgte auf dem Fuß (37.).

565 Zuschauer im Höchstadter Eisstadion sahen ein Schlussdrittel, das es in sich hatte. Andreas Farny (43.) erzielte dritte Lindauer Tor, ehe Florian Seelmann und Gabriel Federolf wegen einer Schlägerei 2+2+10 Strafminuten bekamen. Erneut Farny (49.) und Jan Hammerbauer (53.) sorgten derweil für die Entscheidung zugunsten der Gäste, die an diesem Tag einfach effizienter waren. Zwar gelang Thilo Grau (Assists: Petrak, Mlynek) per Nachschuss 30 Sekunden später der 2:5-Anschlusstreffer. Doch erneut Hammerbauer (55.) machte das halbe Dutzend voll, ehe Kai Laux (60.) den 7:2-Auswärtssieg der Lindau Islanders besiegelte. Trotz des insgesamt ordentlichen Eindrucks, den die Gastgeber hinterließen, hängen die Alligators im Tabellenkeller fest.

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