Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

HEC: Deggendorf dreht spät auf

Gegen den Tabellenführer aus Deggendorf hielten die Höchstadt Alligators lange gut mit, wurden dann aber doch auseinandergenommen.
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Im drittel Drittel flog HEC-Goalie Nico Henseleit die Scheibe nur so um die Ohren.Picturedreams
Im drittel Drittel flog HEC-Goalie Nico Henseleit die Scheibe nur so um die Ohren.Picturedreams

Auf ein 0:8 im Hinspiel folgt ein 1:8 im Rückspiel. Auch ohne Thomas Greilinger, den besten Spieler der Liga, zeigte der Deggendorfer SC dem Tabellenletzten aus Höchstadt klar die Grenzen auf - allerdings erst spät im Spiel.

Oberliga Süd

Deggendorfer SC - Höchstadter EC 8:1 (1:0, 2:0, 5:1)

Die Alligators mussten erneut auf Robin Maly verzichten und auch Dennis Gulda stand nicht im Kader. Sein Tryout-Vertrag ist nach vier Spielen ausgelaufen und eine längerfristige Verpflichtung kam nicht zustande.

Erst nach sieben Minuten kam der Tabellenführer wirklich in Fahrt und prüfte mehrfach HEC-Goalie Nico Henseleit. Trotz starker Paraden trafen die Gastgeber dann doch, Sergej Janzen war der Torschütze (12.). Deggendorf machte weiter Druck, doch der HEC hielt dicht und lauerte auf Konterchancen. Die Schüsse von Jiri Mikesz und Max Cejka fanden allerdings nicht ihr Ziel. Aber immerhin ging es nur mit einem knappen Rückstand gegen den klaren Favoriten in die Pause.

Im zweiten Drittel waren es die Deggendorfer, die zuerst trafen. Kyle Osterberg überwand Henseleit (24.). Vitalij Aab und Jari Neugebauer vergaben knapp die Chancen zum Anschlusstreffer, Martin Vojcak feuerte an die Latte. Als der Puck dann doch im Tor war, zogen die Schiedsrichter den Treffer zurück. Als Adam Suchomer auf der Strafbank saß, trafen stattdessen die Deggendorfer durch Christoph Gawlik (34.).

Die Alligators gaben sich aber nicht auf und wurden belohnt: Routinier Vitalij Aab erzielte das 3:1 (42.), das allerdings kurz darauf von Filip Reisnecker im Nachschuss gekontert wurde (43.). Florian Seelmann, Vojcak und Michal Petrak hatten zwar die Möglichkeit, noch einmal Spannung reinzubringen - doch es kam ganz anders. Plötzlich brachen alle Dämme bei den Deggendorfern und innerhalb von zwei Minuten schlug es viermal hinter Henseleit ein: Gawlik (53.), Andrew Schembri (54.), René Röthke (54.) und Osterberg (55.) erhöhten auf 8:1. Zumindest blieben die Alligators in den letzten fünf Minuten von weiteren Gegentoren verschont.

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