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Eishockey

Füssen lässt Höchstadter Alligators keine Chance

Der Höchstadter EC muss die Überlegenheit des EV Füssen anerkennen und verliert dort klar mit 0:5.
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Den Kampfgeist konnte man den Alligators wie in den Spielen zuvor (hier gegen Weiden) nicht absprechen.Picturedreams
Den Kampfgeist konnte man den Alligators wie in den Spielen zuvor (hier gegen Weiden) nicht absprechen.Picturedreams

Obwohl die Höchstadt Alligators gegen den EV Füssen den ersten Sieg der Oberliga-Saison gefeiert hatten, war im zweiten Aufeinandertreffen nichts zu holen.

Oberliga Süd

EV Füssen - Höchstadter EC 5:0 (2:0, 3:0, 0:0)

Die Gastgeber schockten den HEC direkt mit einem Doppelschlag: Es war nicht einmal eine Minute gespielt, da traf Marc Besl. In der dritten Minute legte Marius Klein nach. Es war das Resultat eines extrem druckvollen Füssener Beginns, auf den sich die Alligators erst einmal einstellen mussten. Nach gut zehn Minuten gelang ihnen das besser, doch der EV behielt die Oberhand. Eine Chance durch Patrik Rypar konterte Füssen sofort, doch HEC-Goalie Patrick Golombek parierte die unübersichtliche Situation. In Überzahl hatten die Höchstadter zwei dicke Chancen, um ins Spiel zu kommen, ließen sie aber liegen. Das sollte sich rächen.

Gerade als eine drittelübergreifende Strafe für Max Cejka abgelaufen war, legten die Gastgeber das 3:0 nach. Torschütze war Dejan Vogl (21.). Das Spiel nahm seinen Lauf und Samuel Payeur machte vier Minuten später schon den Deckel drauf. Die Alligators gaben sich aber nicht auf und bestätigten den Eindruck der vergangenen Wochen, dass die Moral der Mannschaft stimmt. Doch Zählbares brachten weder ein Solo von Rypar noch weitere Powerplay-Phasen ein. Auch Michal Petrak blieb im Eins-gegen-eins erfolglos. Stattdessen musste er kurz darauf auf die Strafbank und bekam schnell Gesellschaft von Nick Dolezal. In doppelter Unterzahl stellte Füssen durch Lubos Velebny auf 5:0 (37.).

Zu Beginn des dritten Drittels nahm HEC-Coach Martin Sekera einige Änderungen vor. Er zog den variablen Nick Dolezal in den Sturm; Rypar und Testspieler Dennis Gulda tauschten die Reihen. Zu Toren führte auch das nicht und das Drittel ging ohne Treffer zu Ende.

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