Niederlindach
Handball

Es reicht knapp zum Sieg für die HSG

Die Handballer der HSG Erlangen/Niederlindach haben in Schwandorf bei der SG Naabtal einen 25:24-Sieg gefeiert.
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Die HSG um Lukas Stübinger (am Ball) spielte schwach, aber es reichte trotzdem zum Sieg.  Foto: Andre Schmieding
Die HSG um Lukas Stübinger (am Ball) spielte schwach, aber es reichte trotzdem zum Sieg. Foto: Andre Schmieding

Nachdem vergangene Woche zu Hause ein Torfestival gegen den Tabellenletzten aus Weiden gefeiert wurde, taten sich die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Erlangen/Niederlindach in Schwandorf deutlich schwerer. In einem hart umkämpften Spiel auf eher geringem Niveau retteten sie eine knappe Führung über die Zeit.

Bezirksoberliga

SG Naabtal - HSG Erl./Niederlind. 24:25

Mit der SG Naabtal wurden die Erlanger von einer Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel empfangen. Trainer Klaus Watzinger ermahnte jedoch seine Spieler dazu, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die HSG ging mit Personalsorgen in die Partie: Mit Robin Schmieding fehlte ein wichtiger Mann im Innenblock und mit Dennis Gilg der Mittelmann-Taktikfuchs. Außerdem musste auch Rechtsaußen Ferdinand Brunner passen, der in der Vorwoche ein starkes Spiel mit fünf Treffern gezeigt hatte. Dafür unterstützte Rückraumspieler Marco Loncar nach mehrmonatigem Auslandsaufenthalt erstmalig in dieser Saison das Team.

Das Spiel begann auf beiden Seiten durchwachsen. Beide zeigten viele Unkonzentriertheiten im Angriff, jedoch ließen die Abwehrreihen der HSG deutlich mehr zu als die der Naabtaler. Vor allem die Rückraumwürfe bereiteten den Erlangern Probleme in der Absprache und Zuordnung. Nach 15 Minuten hatte sich die SG auf 8:5 abgesetzt. Trainer Watzinger sah sich zu vielen Wechseln gezwungen und fand nach einigen Minuten die passende Aufstellung. Die HSG glich nach weiteren fünf Minuten aus (9:9) und trotz des schlechten Erlanger Spielniveaus sprang zum Ende der ersten Hälfte eine 15:12-Führung heraus.

In der Halbzeitansprache forderte Watzinger sein Team auf, direkt nach Wiederanpfiff die Führung weiter auszubauen. Der Plan ging allerdings nicht auf: Bereits fünf Minuten später glichen die Naabtaler schon aus (15:15). Nun begann das Spiel hektischer und umkämpfter zu werden. Die Abwehr der Oberpfälzer langte kräftig zu, was deutliche Spuren bei den Rückraumakteuren der HSG hinterließ. Die daraus resultierenden Überzahlangriffe wurden jedoch erfolgreich genutzt, was bis zur 50. Minute für eine Drei-Tore-Führung sorgte. Durch zu viele Fehlwürfe und technische Fehler in den letzten Minuten machten die Gäste das Spiel aber erneut unnötig eng und spannend. Die Schlusssirene ertönte aus HSG-Sicht genau zur rechten Zeit und erlöste alle Beteiligten von einem über weite Strecken schlechten Handballspiel. "Das Beste an diesem Spiel war, dass wir gewonnen haben", fasste Trainer Watzinger die schwache Leistung seines Teams zusammen.

Das kommende Wochenende ist wegen der Faschingstage spielfrei. Das kommt der HSG gerade recht. Die Mannschaft muss in dieser Zeit weiter an der Torausbeute und an der Absprache in der Abwehr arbeiten, um im nächsten Spiel die Siegesserie auszubauen. Im nächsten Heimspiel am 9. März empfängt die HSG den Tabellennachbarn aus Bruck.

HSG; Hückel, Schindler - Ardiles (2), Erhardt (3), Gumbert (1/1), Hauer (3), Hesse, Laubmann (4), Loncar (1), Sackmann (2), J. Stübinger, L. Stübinger (6/3), Willert (3)

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