Volleyball

Erst souverän, dann mit viel Dramatik: Der TCH steigt auf

Zwei Siege bescheren den gut aufgelegten Volleyballerinnen des TC Höchstadt in der Relegation den erhofften Sprung in die Bezirksklasse.
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Trainerin Elisabeth Dresel (liegend) feierte mit (hinten, v. l.) Nicola Holzapfel, Lisa Nägel, Fiona Geier, Alisia Schell und Kristina Bechmann sowie (Mitte, v. l.) Paula Lukaszewicz, Julia Dresel und Caroline Böckl. Es fehlen Jana Ganzmann, Sonja Jonas und Christina Thoma. Foto: privat
Trainerin Elisabeth Dresel (liegend) feierte mit (hinten, v. l.) Nicola Holzapfel, Lisa Nägel, Fiona Geier, Alisia Schell und Kristina Bechmann sowie (Mitte, v. l.) Paula Lukaszewicz, Julia Dresel und Caroline Böckl. Es fehlen Jana Ganzmann, Sonja Jonas und Christina Thoma. Foto: privat
Nachdem die Volleyballerinnen des TC Höchstadt am letzten regulären Spieltag noch knapp am Aufstieg in die Bezirksklasse gescheitert waren, mussten sie den Umweg über die Relegation nehmen. N dort gelang ihnen der Coup mit Siegen gegen die SG Neunkirchen/Erlangen und die DJK Allersberg II, die dadurch aus der Bezirksklasse absteigt und Platz für den TCH macht.


TC Höchstadt - SG Neunkirchen/Erlangen 3:0

Schon während der Saison hatte Höchstadt zweimal gegen den Ligakonkurrenten gewonnen und ging mit viel Selbstbewusstsein in die Partie. Allerdings hatte die SG nichts zu verlieren und wehrte sich nach Kräften. Erst in der Schlussphase des ersten Satzes gab das gute Angriffsspiel des TCH den Ausschlag (25:22). Der zweite und dritte Durchgang verliefen ähnlich. Erneut gingen beide Mannschaften konzentriert zu Werke, doch wieder hatte Höchstadt den längeren Atem und setzte sich mit 25:18 und 25:21 durch. Der erste Schritt war getan.

Die Regularien sahen vor, dass der Verlierer dieses Spiels auf Allersberg trifft. Die DJK gewann mit 3:1 und forderte die TCH-Damen zum Endspiel um den Aufstieg.


TC Höchstadt - DJK Allersberg II 3:1

Die Höchstadterinnen hatten den vorherigen Auftritt der SJK gut beobachtet und sich auf deren Spielweise eingestellt. Durch die lange Pause war zunächst aber Sand im Getriebe, Allersberg setzte sich auf 17:10 ab. Erst danach kam der TCH mit dem Schwung des Gegners besser zurecht, konnte den Satzverlust jedoch nicht mehr verhindern (20:25). Auch im zweiten Durchgang wirkte Höchstadt gehemmt, erst eine Auszeit beim Stand von 7:14 brachte den nötigen Weckruf.

Danach führten Nachwuchsspielerin Nicola Holzapfel und Alisia Schell das Team mit gefährlichen Aufschlägen wieder heran, beim 17:16 übernahm der TCH die Führung. Das brachte das Selbstvertrauen zurück. Höchstadt kämpfte um jeden Ball und glich aus (25:22). Die Mannschaft von Trainerin Elisabeth Dresel war nun in ihrem Element, setzte sich im dritten Satz schnell auf 6:1 ab. Nicola Holzapfels Sprungaufschläge brachten die DJK in die Bredouille, 14 Punkte in Serie bescherten dem TCH ein 25:11.

Nun war der Aufstieg in greifbarer Nähe, doch Satz 4 war an Dramatik kaum zu überbieten. Beide Teams gaben kämpferisch alles, agierten bis zum 18:18 aus Augenhöhe. Dann ließen die Kräfte nach, die DJK machte vier Punkte am Stück. Der TCH sah seine Felle davonschwimmen, doch fünf starke Aufschläge von Caroline Böckl zum 23:22 setzten alle Reserven frei. Höchstadt ließ sich vom Ausgleich nicht mehr schocken und siegte mit 25:23.

"Es ist fast unfassbar. Obwohl wir mit Sonja Jonas auf eine unserer Besten verzichten mussten, haben wir es geschafft. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, vor allem wie sie im zweiten Satz zurückgekommen ist. Mit Nicola Holzapfel hatten wir einen Joker in Topform, aber auch alle anderen haben alles gegeben und sind vor allem gegen Allersberg an ihre Grenzen gegangen", erklärte Dresel.
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