Herzogenaurach
Handball

Die TS Herzogenaurach will wieder nach oben

Nach dem Abstieg haben die Handballer der Turnerschaft Herzogenaurach in der neuen Saison ein klares Ziel vor Augen: die Rückkehr in die Bezirksoberliga.
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Jürgen Wonner (am Ball) ist zurück im Trikot der TS Herzogenaurach. Archivfoto: herzopress
Jürgen Wonner (am Ball) ist zurück im Trikot der TS Herzogenaurach. Archivfoto: herzopress
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Fünf Neuzugänge sollen den Handball-Männern der TS Herzogenaurach auf dem Weg zurück in die Bezirksoberliga helfen: Christian Reichel, Florian Schmidt, Michael Schlosser, Antonio Ardiles und Torhüter Clement Levassor sind mit dem Rest des Teams in die Vorbereitung auf die Saison in der Bezirksliga West eingestiegen und haben die ersten Einheiten absolviert. Die Mannschaft verstärken werden zudem Rückkehrer Jürgen Wonner sowie der wiedergenesene Markus Theiss, der nach seiner schweren Knieverletzung am Comeback arbeitet.

Bereits während den ersten Wochen der Vorbereitung gibt es durch die erste Runde des BHV-Pokals die Möglichkeit, alle neuen Spieler einzusetzen und zu testen, wie sich das aktuelle Mannschaftsgefüge präsentiert. Die Vorbereitung der TSH ist in drei Blöcke unterteilt. Das Hallentraining läuft bereits, damit sich die neu formierte Mannschaft einspielen kann. Grundsätzlich liegt der Fokus der ersten Phase auf der Grundlagenausdauer, um ein gewisses Fitnesslevel bei allen Spielern schnellstmöglich zu erreichen. Danach kommt die Phase Schnelligkeit mit fordernden Sprinteinheiten und intensiviertem Krafttraining. Zum Schluss steht die Wettkampf-Phase auf dem Programm, in welcher das erarbeitete Fitnesslevel aufrechterhalten und dazu vermehrt spielerische Elemente trainiert werden sollen, so dass die Mannschaft bestmöglich auf die Saison vorbereitet ist.

Spielertrainer Ingo Kundmüller geht die Vorbereitung angriffslustig an: "Wir haben das Ziel ausgerufen, dass die erste und zweite Mannschaft den Wiederaufstieg schaffen sollen. Dementsprechend freut es mich, dass wir einige Neuzugänge für dieses Unterfangen verzeichnen können. Unser Kader ist dadurch breit aufgestellt und im Vergleich zur letzten Saison auf jeder Position mindestens doppelt besetzt." Aufgrund von Erfahrungen der letzten Jahre werde man das Vorbereitungsprogramm ein wenig anders gestalten, verstärkt mit dem Ball arbeiten sowie auf individuelle und spielerische Akzente Wert legen. Die Trainingsbeteiligung zum Vorbereitungsstart sei hoch. "Das zeugt vom Charakter und dem Willen der Mannschaft, den Ausrutscher schnellstmöglich korrigieren zu wollen."

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