Herzogenaurach
Basketball

Die Shorthorns überrollen Bamberg

Die Bayernliga-Basketballerinnen der TS Herzogenaurach eilen weiter von Sieg zu Sieg. Mit 97:39 setzten sie sich bei der DJK Don Bosco Bamberg II durch.
Artikel drucken Artikel einbetten
Regine Brox (Mitte) eilt mit der TS Herzogenaurach eilen weiter von Sieg zu Sieg. Archivfoto: Picturedreams
Regine Brox (Mitte) eilt mit der TS Herzogenaurach eilen weiter von Sieg zu Sieg. Archivfoto: Picturedreams

Die Bayernliga-Basketballerinnen der TS Herzogenaurach eilen weiter von Sieg zu Sieg und damit in Richtung Aufstieg. Mit 97:39 setzten sich die Shorthorns bei den Damen der DJK Don Bosco Bamberg II durch, wodurch sie mit einer Bilanz von 10:2 die Tabellenspitze übernommen haben und nur noch zwei Siege vom Aufstieg entfernt sind.

Frauen, Bayernliga

DJK Don Bosco Bamberg II - TS Herzogenaurach 39:97

Obwohl zu keinem Zeitpunkt Spannung aufkam, war TSH-Trainer Markus Schönmüller nach dem Spiel erleichtert: "Der Sieg war extrem wichtig für uns. Die Bambergerinnen können unangenehm werden, wenn man ihnen zu viel Platz zur Entfaltung gibt oder ihren Schützinnen zu viele freie Würfe gewährt." Das Spiel begann ausgeglichen, da die Bambergerinnen einen guten Start erwischten und durch Anna Hübschmann - mit 14 Punkten Topscorerin ihres Teams - nach drei Minuten mit 8:2 in Führung gingen. So sah sich Schönmüller zu einer Auszeit gezwungen, die dazu führte, dass die Herzogenauracherinnen ernst machten. Sie zogen in der Verteidigung an und erlaubten den Bambergerinnen so gut wie nichts mehr. Häufig lief die 24-Sekunden-Uhr ohne Wurf aus, wodurch die Shorthorns etliche Ballgewinne verzeichneten.

Allen voran drehte in der Offensive Lisa Aumeier auf, die mit 20 Punkten und 14 Rebounds eines ihrer besten Spiele machte. "In den Wochen zuvor war sie schon unsere überragende Rebounderin und Verteidigerin, doch diesmal hat sie auch bärenstark in der Offensive agiert", sagte Schönmüller. So lagen die Herzogenauracherinnen zur Viertelpause mit 20:9 in Front.

Das zweite Viertel wurde zur Vorentscheidung: Mickrige zwei Pünktchen erzielten die Bambergerinnen. Die TSH fand hingegen im Angriff in Regine Brox und Raluca Chioran ihre Punktegarantinnen und setzte sich ab. Zur Halbzeit führten die TSHlerinnen mit 41:11 und das Spiel war gelaufen. In der zweiten Hälfte nahmen die Shorthorns den Fuß vom Gaspedal, kontrollierten das Spiel aber im Stil einer Spitzenmannschaft. Sie verteidigten konsequent und fanden im Angriff immer wieder die freien Spielerinnen. Julia Wittmann zeigte mit zwölf Punkten ein starkes Spiel und auch die Nachwuchsspielerinnen um Julia Volk, Zoe Ziogas und Lina Zöbelein leisteten ihren Beitrag. Nächstes Wochenende folgt das Rückspiel gegen die Bambergerinnen, diesmal vor eigenem Publikum.

TSH: Aumeier (20), Hartz (6), Chioran (17), Brox (18), Wittmann (12), Volk (8), Ziogas (2), Zöbelein (6), Angerstein (4), Schauf (4), Sommerfeld

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren