Tischtennis

Die Klasse halten auf Umwegen

Die Herzogenauracherinnen verpassen die letzte Chance auf die Relegation, weshalb Zeckern II um den Platz in der 2. Bezirksliga kämpft - auch gegen den SCA
Artikel drucken Artikel einbetten
Der SC Adelsdorf nimmt die Relegationsspiele mit fünf Spielerinnen in Angriff, um durchwechseln zu können. Darunter Sabine Dehling, die wohl mit Gudrun Donner das vordere Paarkreuz bilden wird. Foto: Picturedreams
Der SC Adelsdorf nimmt die Relegationsspiele mit fünf Spielerinnen in Angriff, um durchwechseln zu können. Darunter Sabine Dehling, die wohl mit Gudrun Donner das vordere Paarkreuz bilden wird. Foto: Picturedreams
In Altdorf entscheidet sich am kommenden Samstag das Schicksal der Tischtennis-Herren der SpVgg Zeckern. Als Zweiter der 1. Kreisliga Erlangen hat das Team um Tobias Miemietz die Chance, über die Relegation dem TTC Höchstadt in die dann neue Bezirksliga zu folgen. Um 10 Uhr bekommt es Zeckern in der Altdorfer Dreifach-Turnhalle zunächst mit dem TSV Stein III zu tun, um 18 Uhr folgt das Duell mit dem SC Uttenreuth II.
Auch die zweite Damenmannschaft der SpVgg Zeckern geht in die Relegation, kämpft dabei allerdings um den Verbleib in der 2. Bezirksliga (künftig: Bezirksoberliga). Eine Woche später, am Samstag, 28. April bekommen es Veronika Schüpferling beim TSV Schwabach unter anderem mit den Adelsdorferinnen zu tun. SCA-Mannschaftsführerin Heike Schmid gibt zu: "Die Turnerschaft Herzogenaurach wäre uns in der Relegation lieber gewesen als Zeckern, die liegt uns besser."
Doch egal, ob es am Ende für den sportlichen Aufstieg reicht, gehen die Adelsdorferinnen die Aufgabe frohen Mutes an. Zumal auf der Bezirkstagung jüngst angeklungen sei, dass Relegations-Teilnehmer berücksichtigt würden, wenn bei der Neueinteilung der Spielklassen noch Lücken gestopft werden müssten. "Wir schauen jetzt einfach mal, was dabei herauskommt", sagt Schmid.


Männer, 1. Bezirksliga Mfr.: TSV Winkelhaid - SC Adelsdorf 9:6

Für die Gastgeber ging es im letzten Saisonspiel um alles, da sie im Falle einer Niederlage und bei einem gleichzeitigen Sieg des TSV Lauf beim Schlusslicht in Büttelbronn noch auf den Relegationsrang abgerutscht wären. Die Adelsdorfer, für die es um nichts mehr ging und die auf ihre Nummer 1, Igor Ondrejicka, verzichten mussten, verteilten jedoch keine Geschenke und gingen mit einer 2:1-Führung in die Einzel. Gleich vier der ersten sechs Spiele gingen über die volle Distanz, gleich fünfmal fiel eine Entscheidung erst in der Satzverlängerung. Patrick Müller und Jürgen Zöbelein glichen mit zwei glatten Drei-Satz-Siegen zum 5:5 aus, Simon Porsch bewies wenig später in einem weiteren Krimi gegen Nicklas Nervenstärke - 6:6. Danach hatte die Gegenwehr des SCA jedoch nicht mehr den gewünschten Erfolg, Winkelhaid sicherte sich mit drei glatten Siegen den Klassenerhalt.
Ergebnisse: Heger/Schäfer - Porsch/Bräun 1:3, Ziegler/Volker - Zöbelein/Nagel 3:0, Nicklas/Bauer - Sussmann/Müller 0:3, Heger - Nagel 3:2, Ziegler - Zöbelein 2:3, Nicklas - Sussmann 3:2, Schäfer - Porsch 3:1, Bauer - Bräun 3:2, Volkert - Müller 0:3, Heger - Zöbelein 0:3, Ziegler - Nagel 3:0, Nicklas - Porsch 2:3, Schäfer - Sussmann 3:0, Bauer - Müller 3:0, Volkert - Bräun 3:1


Männer, 3. Bezirksliga Nord: CVJM Unterasbach - TSV Frauenaurach 9:3

Mit einem Sieg beim designierten Meister hätte der TSV den FC Eschenau II , der gleichzeitig gegen die Uttenreuther Zweite erfolgreich war, noch von Rang 2 verdrängen und es in die Aufstiegsrelegation schaffen können. Doch Unterasbach hatte sich vorgenommen, ohne Niederlage durch die Saison zu kommen und ließ gegen engagierte Frauenauracher nichts anbrennen. Daniel Glaas und Michael Junghans steuerten Punkte bei, Frank Fiedler erzwang gegen Jarosch den fünften Satz, ging aber genauso leer aus wie die restlichen Teammitglieder.
Der TSV Frauenaurach bleibt also in der Spielklasse, die ab der kommenden Saison nur noch Bezirksliga heißen wird, wird es aber mit einigen neuen Gegnern zu tun bekommen. Durch die Strukturreform werden die Gegner aus dem Kreis Fürth einem anderen Bezirk zugeteilt, dafür stoßen Kontrahenten aus dem Raum Forchheim dazu.


Frauen, 1. Bezirksliga Mfr.: SpVgg Zeckern - TB Johannis Nürnberg 8:4

Die bereits als Meister feststehenden SpVgg verteilte auch am letzten Spieltag keine Geschenke, die Nürnbergerinnen, die bei einem Sieg noch den Relegationsrang hätten erreichen können, steigen direkt ab. Dabei sah es für die Gäste zunächst ganz gut aus, nach den Doppeln und den ersten beiden Einzeln führten sie mit 3:1.
Und als Knorr wenig später mit einem Fünf-Satz-Sieg gegen Ingrid Straub den TB erneut in Front brachte (4:3) hatte es den Anschein, als könnte die Überraschung gelingen. Doch Karoline Holmer, Janine Krebs und Frauke Langer, die erst Bräu-Dümler glatt und dann Knorr nervenstark in fünf Sätzen bezwang, machten die Nürnberger Hoffnungen zunichte, Mannschaftsführerin Straub setzte den Schlusspunkt unter eine überragende Saison der Zeckernerinnen.
Ergebnisse: Straub/Langer - Knorr/ Schwarz 3:2, Holmer/Krebs - Gottschalk - Bräu-Dümler 1:3, Straub - Gottschalk 0:3, Holmer - Knorr 2:3, Langer - Schwarz 3:2, Krebs - Bräu-Dümler 3:0, Straub - Knorr 2:3, Holmer - Gottschalk 3:1, Langer - Bräu-Dümler 3:0, Krebs - Schwarz 3:0, Langer - Knorr 3:2, Straub - Bräu-Dümler 3:1
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren