Eishockey

Die Höchstadter Alligators sind in Lindau zu harmlos

Im ersten Drittel hatte der EV Lindau mehr Chancen, der HEC dagegen die gefährlicheren Momente. Trotzdem verlieren die Alligators ihr Freitagsspiel.
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Für Höchstadts Markus Babinsky (rechts) und Co. sollte es nicht zu einem Auswärtssieg in Lindau reichen. Foto:picturedreams
Für Höchstadts Markus Babinsky (rechts) und Co. sollte es nicht zu einem Auswärtssieg in Lindau reichen. Foto:picturedreams

Die Alligators kämpften bis zum Schluss, aber es wollte nicht klappen mit dem Sieg-Treffer.

EV Lindau - Höchstadter EC 2:1

(0:0, 2:0, 0:1)

Nach knapp zwei Minuten gab es in Lindau die erste Unterbrechung, denn Jari Neugebauer blutete auf das Eis. Danach war Goalie Philipp Schnierstein das erste Mal in der 4. Spielminute gefordert, doch der Angriff blieb ohne Folgen. Nach einem eher lockerem Hin und Her fuhren die Lindauer zwei Angriffe, die die Alligators verteidigen mussten (6.). Andre Lenk ersetzte Neugebauer in der 3. Reihe. Erst nach zehn Minuten störte der HEC die Heimmannschaft früher und ließ Lindau nicht mehr so oft vor das eigene Tor kommen. Wegen Haltens und einem Bandencheck bekam Markus Babinsky zwei Zwei-Minuten-Strafen (11.), Maximilian Otte musste wegen Beinstellens auf die Strafbank (12.). Der HEC agierte nun zu viert auf dem Eis, Schnierstein bewahrte seinen Verein vor einem Rückstand.

Ales Kreuzer und Andre Lenk hatten die ersten Chance des zweiten Drittels, in dem sich mal wieder das Manko der Alligators zeigte: In Überzahl konnten sie die eigenen Powerplays nicht nutzen. Die Heimmannschaft machte es dagegen besser und erzielte in Überzahl den ersten Treffer: Anthony Calabrese traf zum 1:0 (23.). Danach wurde es kurios: Lindaus Goalie David Zabolotny kam in Bedrängnis und kickte sich den Puck fast selbst ins Tor (24.). Danach traf Kreuzer das Außennetz. Wieder erzielte Lindau einen Treffer in Überzahl, diesmal durch Jan Hammerbauer (26.). Eine Konterchance in der 29. Minute hielt Schnierstein. Ab der 31. Minute waren die Alligators in Überzahl, Lindau nur noch zu viert. Doch Höchstadt konnte nichts aus diesem Vorteil machen.

Eine Kombination von Vitalij Aab und Michal Petrak führte zum Anschlusstreffer durch Richard Stütz (46.). In der Folgezeit parierte Schnierstein einen Schuss von David Farny. Zum Schluss nahm Höchstadt Schnierstein vom Eis, und 22 Sekunden vor dem Ende bekamen die Gäste noch einmal die Chance auf ein Powerplay - aber es sollte nicht mehr zum Ausgleich reichen.



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