Höchstadt
Eishockey Bayernliga

Die Höchstadt Alligators feiern den ersten Sieg

Mit einer couragierten und disziplinierten Leistung fuhren die Höchstadter Alligators in der Eishockey-Bayernliga am Sonntagabend den erhofften Sieg im Frankenderby gegen den EHC 80 Nürnberg ein.
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Nach einem abgewehrten Schuss holt sich Stephan Hinedlmeyer (weißes Trikot) den Puck für einen neuen Versuch. Fotos: Picturedreams
Nach einem abgewehrten Schuss holt sich Stephan Hinedlmeyer (weißes Trikot) den Puck für einen neuen Versuch. Fotos: Picturedreams
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Dabei musste sich der HEC jede Torchance hart und konzentriert erarbeiten, denn die Gäste standen sehr tief und waren immer wieder über Konter gefährlich. Dass sie daraus nicht mehr Kapital schlugen, war einmal mehr der guten Leistung des Höchstadter Goalies Ronny Glaser zu verdanken. "Jedes Spiel ist eine Herausforderung für uns und das Team hat diese heute sehr gut angenommen", befand denn auch Jörg Schobert, Sportlicher Leiter beim Höchstadter EC. Besonders erfeulich war, dass im Mitteldrittel vor allem die Eigengewächse bewiesen, dass sie eine gute Rolle in der Bayernliga spielen können.

Höchstadter EC - EHC 80 Nürnberg 6:2


Die Alligators übernahmen sofort das Kommando, allerdings ließ die Chancenauswertung zu wünschen übrig. Erst eine Überzahlsituation brachte die Führung. Zwei Nürnberger waren auf die Strafbank geschickt worden, aber weil Michalek ein dummes Foul beging, hatten die Höchstadter in dieser Phase nur einen Mann mehr auf dem Eis. Sikorski brachte den HEC mit einem Schlagschuss nach Vorarbeit von Jun in Front (10.), doch die Gastgeber verpassten es, weiter davon zu ziehen. Oftmals verzettelten sie sich oder scheiterten am starken Torhüter Güttner. Die Gäste aus Nürnberg lauerten auf Konter, fanden aber in Goalie Glaser ihren Meister.

Das ging im zweiten Abschnitt so weiter, und weil Höchstadt trotz enormem Chancenplus nicht erfolgreich war, nutzte Härtlein ein Solo zum Ausgleich (29.). Erst dann stach die HEC-Offensive wieder. Kaczmarek bediente Sikorski, der setzte Goblirsch in Szene und dieser brachte den Puck über Güttners Schulter im Tor unter (30.). In einer ähnlichen Situation erzielte Grau nach Vorarbeit von Gulda auch das 3:1 (38.) und belohnte damit den disziplinierten Auftritt seiner Mannschaft, die bis dahin erst vier Strafminuten abzusitzen hatte.

Auch das Schlussdrittel gestalteten die Alligaors überlegen, brauchten aber wiederum zehn Minuten, bis sich diese auch in Toren zeigte. Die Nürnberger standen sehr kompakt und so musste der HEC für jede Möglichkeit hart arbeiten und die Treffer förmlich erzwingen. In Überzahl landete ein abgefälschter Schuss von Jun bei Michalek, der die Scheibe zum 4:1 in die Maschen schlenzte (50.). Als Hiendlmeyer zwei Minuten später auf 5:1 erhöhte, war die Entscheidung gefallen. Zwar verkürzte Hörl in Überzahl nach Vorarbeit von Altmann noch auf 5:2 (56.), doch die Höchstadter blieben Herr der Lage: Jun passte von der blauen Linie auf Hiendlmeyer und der setzte den Schlusspunkt zum 6:2 (58.).

Die Statistik zum Spiel


Höchstadter EC - EHC 80 Nürnberg 6:2 (1:0, 2:1, 3:1)

Höchstadter EC: Tor: Glaser, Feeser;
Verteidigung:
Sikorski/Kaczmarek, Eyrich/Babinsky;
Angriff: Michalek/Jun/ Hiendlmeyer, Tratz/Gulda/Grau, Dam/Goblirsch

EHC 80 Nürnnerg: Tor: Güttner, Schnierstein;
Verteidigung:
Beck, Schnabel, Jones, Hahn, Chronz;
Angriff: Reiser, Budny, Hörl, Wiener, Altmann, Gietl, Meiler, Härtlein, Braund, Priem, Hain

SR: Schmidt, Beigel, Voigt
Zuschauer: 650

Tore: 1:0 Sikorski (10.), 1:1 Härtlein (29.), 2:1 Goblirsch (30.), 3:1 Grau (38.), 4:1 Michalek (50.), 5:1 Hiendlmeyer (52.), 5:2 Hörl (56.), 6:2 Hiendlmeyer (58.)
Strafzeiten: HEC 6 / EHC 18+10
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