Eltersdorf
Fußball

Der SC Eltersdorf verspielt seine Führung dreimal

Im Bayernliga-Stadtderby reicht eine dreimalige Führung des SC Eltersdorf nicht. Vom ATSV Erlangen trennt sich der SCE mit 3:3.
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Ex-Quecke Sebastian Lindner (links) hatte sich im Vorfeld schon sehr auf das Duell gegen Eltersdorf (mit Jens Wartenfelser) gefreut. Jede Führung des SCE glich der ATSV Erlangen aus. Foto: Sportfoto Zink
Ex-Quecke Sebastian Lindner (links) hatte sich im Vorfeld schon sehr auf das Duell gegen Eltersdorf (mit Jens Wartenfelser) gefreut. Jede Führung des SCE glich der ATSV Erlangen aus. Foto: Sportfoto Zink

Werbung für den Bayernligafußball machten der SC Eltersdorf und der ATSV Erlangen im Stadtderby. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und trennten sich nach spannenden 90 Minuten mit einem torreichen 3:3-Unentschieden. Allerdings führten die Quecken gleich dreimal und konnten dies nie langfristig halten.

SC Eltersdorf - ATSV Erlangen 3:3

Die Quecken führten bereits nach wenigen Sekunden. Simon Drießlein steckte den Ball mit der Hacke auf Jens Wartenfelser durch, der in den Strafraum ging, ein Tänzchen machte und eiskalt ins linke untere Eck verwandelte (2.). Der ATSV schüttelte sich kurz und glich zehn Minuten später aus. Nach einer Ecke drückte Manuel Stark Bastian Herzner nach unten und der Schiedsrichter gab den Strafstoß. Der gefoulte Herzner trat an und traf sicher (14.). Dickson Abiama schraubte sich nach einer Flanke in die Luft und köpfte den Ball gegen den chancenlosen Michael Kraut ins kurze Eck (19.). Nach einer überragenden Kombination landete der Ball bei Daniel Geißler, der ins kurze Eck vollendete (42.).

Maximilian Göbhardt nahm bei einem Freistoß von der Strafraumkante Maß und schob den Ball unter der Mauer hindurch auf den Kasten. Der leicht abgefälschte Ball schlug knapp neben dem verdutzten Gästekeeper ein (57.). Die Hausherren hatten sich noch nicht richtig fertig gefreut, da klingelte es schon auf der Gegenseite, als Zoran Maksimovic den Ball zum erneuten Ausgleich in die Maschen drückte (60.). "Wir sind dreimal nach einem Rückstand zurückgekommen, das war schon geil", sagte ATSV-Keeper Michael Kraut. "Über 90 Minuten habe ich bei uns die etwas bessere Spielanlage gesehen, aber ich denke, das Unentschieden geht in Ordnung", analysierte SC-Trainer Bernd Eigner.

SCE: Akbakla - Woleman, Drießlein (82. Ayvaz), Abiama, Göbhardt, Said, Stark, Schäferlein, T. Herzner, Gonnert, Wartenfelser

ATSV: Kraut - Lindner, Kleefeldt, Krämer, Geißler (57. Meleleo), Markert (87. Luft), B. Herzner, Guerra (57. Sormaz), Bajic, Maksimovic, Mandelkow

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