Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Der Höchstadter Traum von den Play-offs ist geplatzt

In Rosenheim verlieren die Höchstadt Alligators mit 1:8. Damit bestreiten sie das letzte Spiel der Oberliga-Saison 2018/19 am Sonntag im eigenen Stadion.
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Lukas Lenk trifft für die Alligators als Einziger in Rosenheim. An der Höchstadter Niederlage änderte das allerdings nichts. Archivfoto: Picturedreams
Lukas Lenk trifft für die Alligators als Einziger in Rosenheim. An der Höchstadter Niederlage änderte das allerdings nichts. Archivfoto: Picturedreams

Mit der 1:8-Niederlage in Rosenheim ist die Mini-Chance auf die Play-offs für den Höchstadter EC dahin. Nun bleibt den Höchstadtern der Saisonausklang am Sonntag im eigenen Stadion. Dort empfangen sie zum letzten Spieltag der Meisterrunde der Oberliga Süd Memmingen.

Starbulls Rosenheim - Höchstadter EC 8:1 (4:1, 2:0, 2:0)

Hin und her ging es in den Anfangsminuten der Freitags-Partie. Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste hatten ein paar Möglichkeiten. Als Höchstadts Patrick Wiedl wegen Haltens auf die Strafbank musste, dauerte es nur 25 Sekunden, bis Rosenheims Alexander Höller den Puck in Philipp Schniersteins Tor untergebracht hatte (11.). Danach schienen die Höchstadter unsortiert zu sein, denn Chase Witala verwandelte wiederum 21 Sekunden später zum 2:0. Doch die Gäste berappelten sich und kamen zum Anschlusstreffer durch Lukas Lenk (13.). Eine kuriose Szene begleitete Rosenheims dritten Treffer: Der Puck landete auf Schniersteins Schulter und rutschte von dort ins Netz (14.). In der 15. Minute stellte Witala auf 4:1.

Kein Durchkommen gab es für Michal Petrak und Vitalij Aab in der 28. Minute, Rosenheims Goalie Lukas Steinhauer vereitelte den Schussversuch. Die HEC-Verteidiger spielten in diesem Drittel ruhig und konzentriert, ein Schuss von Michael Baindl kam aber doch durch. Schnierstein bekam den Puck nicht zu fassen - 5:1 (31.). Danach war mehr Schnelligkeit in der Partie. Obwohl sich Petrak in den Weg schmiss, reichte es nicht, Daniel Bucheli aufzuhalten. Dessen Schuss landete in Schniersteins Tor zum 6:1 (34.). Erst kurz vor der Drittelpause wurde es erneut spannend, der Kampfgeist der Lenk-Brüder Lukas und André riss nicht ab. Allerdings musste Lukas Lenk auf die Strafbank und auch Richard Stütz bekam wenige Sekunden später eine Strafe wegen Stockschlags (39.). Die Höchstadter waren mit Martin Vojcak, André Lenk und Markus Babinsky nur noch zu dritt auf dem Eis. Bis zur Pause überstanden sie die doppelte Unterzahl aber schadlos.

Im letzten Abschnitt stand Carsten Metz für Schnierstein im Tor. Auch die Starbulls wechselten den Goalie. Die noch ausstehenden Strafsekunden überstanden die Alligators ohne Probleme. Jari Neugebauer setzte sich danach gegen die Rosenheimer Verteidiger durch, scheiterte aber letztendlich am Goalie Luca Endres. Das Spiel fand daraufhin lange in Höchstadts Hälfte statt, bis Michael Cejka ein Befreiungsschlag gelang. Trotzdem erzielten die Rosenheimer noch zwei Treffer (52., 55.). Trauriger "Höhepunkt": Wegen einer Schlägerei auf dem Eis kurz vor dem Ende erhielten sowohl ein Rosenheimer als auch Ondrej Nedved je eine 2+2+10-Minuten Strafe.

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