Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Der HEC nutzt seine Chancen nicht

Am Ende hat es nicht gereicht: Weil die Alligators in der Eishockey-Bayernliga am Sonntagabend in ihrer stärksten Phase die sich bietenden Torchancen nicht nutzten, verpassten sie es, den Klassenerhalt schon vor Ende der Vorrunde perfekt zu machen.
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Ronny Glaser im Tor der Alligators konnte die Niederlage seiner Farben in Pfaffenhofen nicht verhindern. Foto: Johannes Höllein
Ronny Glaser im Tor der Alligators konnte die Niederlage seiner Farben in Pfaffenhofen nicht verhindern. Foto: Johannes Höllein
Nun müssen sie die knapp zweiwöchige Spielpause nutzen, um Kraft für die letzten beiden Spiele gegen Buchloe und Peißenberg zu sammeln. Ein Sieg muss nämlich noch her, um der Abstiegsrunde zu entgehen und einen Platz in den Playoffs sicher zu haben.

EC Pfaffenhofen - Höchstadter EC 5:3

Die Zuschauer bekamen vom Start weg ein munteres Spielchen geboten, wobei die Gastgeber den besseren Start erwischten. Doch Glaser war bei Vokatys Schuss auf dem Posten (1.). Die Alligators fanden nach und nach immer besser ins Spiel und waren gleichwertig, hatten aber Glück, als ein Schuss der Icehogs an die Latte krachte (11.). Beide Defensiv-Reihen leisteten sehr gute Arbeit, was sich vor allem bei einer 5:3-Überzahl des HEC widerspiegelte, die nichts Zählbares einbrachte.
Im zweiten Drittel waren die Aischgründer dann das bessere Team und gleich beim zweiten Angriff setzten Jun und Hiendlmeyer Kapitän Sikorski in Szene, der durch Hambergers Schoner zum 0:1 einnetzte (21.). In der Folge zeigten die Höchstadter starke Konter, verpassten es aber, die Führung auszubauen. Dazu hatten sie Glück, dass Löwenberger auf der anderen Seite das leere Tor nicht traf. Doch unvermittelt fiel dann doch der Ausgleich, als ein verunglückter Schuss von Helmrath irgendwie den Weg in die Maschen fand (26.). Der HEC konterte weiter gefällig und war oft nur durch Fouls zu stoppen, die aber zu selten geahndet wurden. Dafür ließ sich Michalek bei einer Rangelei zu einem Stockstich verleiten und holte sich eine Spieldauerstrafe ab. Seine Teamkollegen ließen sich davon nicht beirren und machten weiter Druck, hatten aber Pech, als sie in Überzahl am Pfosten scheiterten.
Im Schlussdrittel machte dann wieder Pfaffenhofen mächtig Druck und ging durch Weicht in Führung (42.). Doch Sikorski schlug mit einem schönen Solo zurück (45.). Die Partie wogte hin und her. Bei Pfaffenhofener Überzahl sorgte Feilmeier im Nachschuss für das 3:2 (48.), das Lenk nach einem schnellen Angriff über Jun erneut ausglich (53.). Nachdem Löwenberger einen weiteren Abpraller zum 4:3 verwertet hatte (55.), warf der HEC alles nach vorn. Doch Icehogs-Goalie Hamberger hielt überragend und zu allem Überfluss liefen die Panzerechsen dann noch in einen Konter, den Knowles mit einer feinen Einzelleistung zum 5:3 abschloss (59.). Die Niederlage wäre zu vermeiden gewesen, hätte der HEC seine eigenen Chancen konsequent genutzt.

Die Statistik zum Spiel

EC Pfaffenhofen - Höchstadter EC 5:3 (0:0, 1:1, 4:2)

EC Pfaffenhofen: Tor: Hamberger; Verteidigung: Hofbauer, Hübl, Helmrath, Geisberger;
class="artFett">Angriff: Knowles, Seibert, Löwenberger, F. Berger, Spindler, T. Berger, Vokaty, Babic, Feilmeier, Weicht, Bauer, Birk
Höchstadter EC: Tor: Glaser; Verteidigung: Sikorski/Kaczmarek, Stütz/Weiß, Babisnky/D. Goblirsch;
Angriff: Jun/Lenk/Hiendlmeyer, Michalek/Grau/Maier, Lang/Stribny/ Eyrich, Tratz, S. Goblirsch

SR: Pill, Jahn, Rozsa
Zuschauer: 300

Tore: 0:1 Sikorski (21.), 1:1 Helmrath (26.), 2:1 Weicht (42.), 2:2 Sikorski (45.), 3:2 Feilmeier (48.), 3:3 Lenk (53.), 4:3 Löwenberger (55.), 5:3 Knowles (59.)
Strafzeiten: ECP 12 / HEC 6+5+20 (Michalek)
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