Erlangen
Handball

Der HCE überrollt den Tabellenfünften

Nach diesem vor allem in der Höhe überraschenden Heimsieg dürfte der HC Erlangen den Klassenerhalt in der Bundesliga geschafft haben.
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Johannes Sellin präsentierte sich bis zu seiner Verletzung in Torlaune und steuerte sieben Treffer zum Erlanger Sieg bei. Foto: Sportfoto Zinkt
Johannes Sellin präsentierte sich bis zu seiner Verletzung in Torlaune und steuerte sieben Treffer zum Erlanger Sieg bei. Foto: Sportfoto Zinkt
Dem bisherigen Saisonverlauf nach ist dieses Ergebnis eine Sensation: Der HC Erlangen begeisterte fast 4100 Zuschauer in der Nürnberger Arena und besiegte den favorisierten TSV Hannover-Burgdorf überrraschend deutlich mit sechs Treffern Unterschied. Durch diesen Sieg dürfte der Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein.


HC Erlangen - TSV Hannover-Burgdorf 34:28

Die Gastgeber starteten furios und lagen nach sechs Spielminuten mit 7:3 in Führung. Danach blitzte aber die Klasse der Recken aus Hannover auf. Nach einer Auszeit kamen sie bis auf 12:11 heran (18.). In den verbliebenden Minuten bis zur Pause entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, bei dem die Gäste einen hauchdünnen Vorsprung herausschossen (16:15).

Viele Zuschauer hatten ihre Zweifel, ob beim HCE die Kräfte reichen würden und sahen sich bestätigt, als die Recken in der 37. Minute erstmals zwei Tore zwischen sich und den Kontrahenten brachten (18:20). Was dann folgte, war jedoch denkwürdig: Mit einem Offensiv-Feuerwerk spielten sich die Erlanger in einen Rausch und zog davon. Spätestens mit dem 31:26 durch den stark aufspielenden Kapitän Michael Haaß war die Begegnung schon nach 55 Minuten entschieden.

Stehende Ovationen begleiteten das Team durch die letzten Spielminuten und Andreas Schröder setzte den Schlusspunkthinter ein Spiel, dass Hannover einen Schlag im Kampf um die internationalen Plätze versetzte. Einziger Wermutstropfen für den HCE: Johannes Sellin verletzte sich und wird wohl erneut ausfallen.

"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Das war eine Leistung des Willens. Wir haben ein Topteam mit purer Leidenschaft niedergekämpft", erklärte Erlangens Trainer Adalsteinn Eyjolfsson nach der Partie.

HC Erlangen: Skof, Katsigiannis - Theilinger, Sellin (7), J. Link (1), Lux, Haaß (4), Wagner, Büdel, Bissel (2), Stranovsky (4/1), N. Link (1), Steinert (7/1), Thümmler (6), Bayer, Schröder (2)
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