Vom SC Eltersdorf fliegt der Steilpass zur SpVgg Erlangen, wo Sandro d'Antona den Ball aufnimmt. Der 27-Jährige und seine Teamkollegen sind als euphorischer Aufsteiger fulminant in die Bezirksliga-Saison gestartet und sprühen vor Spielfreude.

Wer hat Sie angespielt?
d'Antona: Mathias Lang. Wir haben uns damals beim SV Buckenhofen in der Bezirksliga kennen gelernt, haben dort zwei Jahre zusammen gespielt und auch gleich den Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft. Das war damals eine tolle Truppe, Mathias und ich sind beste Freunde geworden. Auch heute sehen wir uns noch regelmäßig, grillen gemeinsam, schauen Bundesliga oder bei den Fußballspielen des anderen zu. Mathias ist ein klasse Keeper und schon zu Buckenhofener Zeiten hat sich gezeigt, dass er das Potenzial hat, höher zu spielen.

Wie sieht Ihr Laufweg aus?
Ich bin in Eltersdorf aufgewachsen und habe dort auch das Fußballspielen gelernt. In der D-Jugend bin ich für zwei Jahre zum 1.FC Nürnberg gewechselt, aber die ganze Fahrerei war mir zu stressig und ich bin zurück zum SCE. Dort habe ich die Jugend durchlaufen und habe mit 18 Jahren in der ersten Mannschaft ein bisschen Landesliga-Luft geschnuppert. Dann hatte ich ein kurzes Gastspiel beim Baiersdorfer SV, ehe ich zum SV Buckenhofen gewechselt bin. Dort hatte ich wie gesagt zwei wunderbare Jahre, doch dann machte es meine Ausbildung zum Polizeibeamten in Würzburg unmöglich, regelmäßig zu trainieren. Und bevor ich beim SVB dann auf der Bank gesessen hätte, entschloss ich mich 2007, zur SpVgg Erlangen in die Kreisliga zu wechseln, weil ich dort einige Leute kannte, mit denen ich in der Jugend in Eltersdorf schon zusammengespielt hatte. Und hier fühle ich mich bis heute gut aufgehoben.

Was erwarten Sie vom Wochenende?
Wir müssen bei der SpVgg Heßdorf ran und das wird ein schweres Spiel. Vor allem, weil in Heßdorf Kirchweih ist und sie deshalb alles daran setzen werden, zu gewinnen. Aber ich bin optimistisch, denn bis jetzt läuft die Saison für uns ja spitze. Ich hätte nie gedacht, dass wir als Aufsteiger so schnell in der Bezirksliga ankommen und oben mitspielen können. Klar, wir leben momentan noch von der Euphorie, aber wir haben viel Spaß und zeigen meiner Meinung nach spielerisch die beste Saison, seit ich bei der SpVgg bin. Ich glaube, dass wir in Heßdorf gewinnen und dann werden wir sehen, wie lange wir vorne mitspielen können.

An wen spielen Sie weiter?
An Volkan Can, den Spielführer des ATSV Erlangen in der Bezirksliga. Wir kennen uns aus Eltersdorfer Zeiten und sind gute Freunde. Volkan ist ein super Typ, mit dem man Pferde stehlen kann. Er ist ein robuster, schneller und zweikampfstarker Fußballer mit einem starken Schuss, der auf allen Positionen einsetzbar ist. Das liegt größtenteils an der hervorragenden Ausbildung, die er bei Greuther Fürth genossen hat.