Erlangen
Hallenfußball

Der ATSV Erlangen scheitert wieder im Finale

Das Endspiel der mittelfränkischen Meisterschaft im Futsal bestritten wieder der ATSV und Türkspor Nürnberg. Erneut brachte ein Sechsmeter die Entscheidung.
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Der ASV Weisendorf (re. Andreas Schmidt gegen Marktbergel) schied in der Vorrunde aus. Fotos: Uwe Kellner
Der ASV Weisendorf (re. Andreas Schmidt gegen Marktbergel) schied in der Vorrunde aus. Fotos: Uwe Kellner
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Wie im Vorjahr hat der ATSV Erlangen das Finale der mittelfränkischen Hallenmeisterschaft verloren. Und genau wie vor zwölf Monaten unterlag der Bayernliga-Aufsteiger im Endspiel knapp dem Bezirksligisten Türkspor Nürnberg, der seinen Titel dank eines Sechsmeters zum 1:0-Endstand verteidigte. Der Nürnberger Ligakonkurrent ASV Weisendorf kam in seiner Vorrundengruppe nicht über ein Remis gegen Marktbergel und Rang 4 hinaus.

Großes Zuschauerinteresse

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Über 450 Zuschauer wollten das Futsal-Bezirksfinale in der Erlanger Emmy-Noether-Halle sehen. Schnell war klar, dass diese Art des Hallenfußballs eher etwas für die technisch versierten, höherklassigen Teams ist. Außenseiter wie B-Klassist FC Bosna Nürnberg Kreisklassist und TSV Marktbergel spielten in Sachen K.o.-Phase keine Rolle. Genauso erging es dem ASV Weisendorf: Nach zwei verlorenen Gruppenspielen war für den Bezirksligisten bereits vor dem Aufeinandertreffen mit dem TSV Schluss.

Der SV Wettelsheim, der einen lautstarken Anhang aus dem Süden des Bezirks mitgebracht hatte, schlug den ASV mit 6:3, Hallenspezialist Türkspor setzte sich gegen die "Blumenzupfer" mit 1:0 durch. Im Spiel gegen Marktbergel ging es somit nur noch um die goldene Ananas, doch auch die ließ sich der ASV trotz einer 2:0-Führung wegnehmen, so dass nach dem 2:2 nur der letzte Platz hinter dem punktgleichen Kreisklassisten heraussprang.

Dem Erlangen/Pegnitzgründer Kreismeister SK Lauf erging es ähnlich. Nach dem Titelgewinn am vergangenen Wochenende reihte sich der SKL nur hinter den beiden Bayernligisten ATSV Erlangen und ASV Neumarkt ein und schied aus. Die als Favoriten gehandelten ATSV und Türkspor gingen sich im Halbfinale aus dem Weg. Die Erlanger schalteten Wettelsheim ebenso mit 3:1 aus wie Türkspor die zwei Klassen höheren Neumarkter.

Das Endspiel begann verhalten, Nürnberg ließ die Gastgeber agieren. Nach elf Minuten holte Türkspor dennoch einen Sechsmeter heraus - Emirhan Karaaslan verwandelte diesen zum 1:0. Der ATSV wehrte sich, traf den Pfosten und die Latte, doch nichts half. Selbst als Erlangen die Torwartposition auflöste und Keeper Lucas Markert als fünften Feldspieler brachte, wollte das Runde nicht ins Eckige.

Titelverteidigung Nummer 2

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Markert scheiterte sieben Sekunden vor dem Ende aus kurzer Distanz am gegnerischen Torhüter, so dass Türkspor Nürnberg seinen Titel verteidigte und am Samstag zur bayerischen Meisterschaft in Stadtbergern im Landkreis Augsburg fährt. Dort steht ebenfalls die Titelverteidigung auf dem Programm, nachdem die Nürnberger 2018 in Neustadt/Saale triumphiert hatten.

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