Tischtennis

Bayerns Beste kommen aus Höchstadt

Die erste Mannschaft des TTC setzte sich bei der bayerischen Pokalmeisterschaft in Niederbayern unter acht Teilnehmern durch.
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Tobias Leithold gewann im Finale gegen Bad Abbach das entscheidende Duell zum 4:3.  Foto: Picturedreams/Archiv
Tobias Leithold gewann im Finale gegen Bad Abbach das entscheidende Duell zum 4:3. Foto: Picturedreams/Archiv
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Als Spielertrainer und Mannschaftsführer Harald Flutschka von der Grippewelle erfasst wurde, waren die Voraussetzungen des TTC Höchstadt nicht besonders gut, bei der bayerischen Pokalmeisterschaft etwas zu reißen, dennoch kehrten die Tischtennis-Männer Tobias Leithold, Christian Friedrich, Stefan Müller und Patrick Jung mit der Goldmedaille und der Qualifikation für den Wettbewerb auf nationaler Ebene aus Arnstorf in der Nähe von Deggendorf zurück.


Souveräne Gruppenphase

Ähnlich souverän wie durch die 1. Kreisliga Erlangen, wo der TTC nach 17 Siegen in 17 Spielen als Meister und Aufsteiger feststeht, pflügten die Mittelfranken durch die Gruppenphase. Sowohl den TSV München-Freimann III als einer von zwei Vertretern Oberbayerns als auch die DJK Rück-Schippach (Unterfranken) bezwang das Quartett am ersten der beiden Wettkampftage mit 4:0, so dass die Partien schon nach den ersten drei Einzeln und dem Doppel beendet waren. Lediglich fünf Sätze überließ Höchstadt seinen Kontrahenten.

Nach einer Übernachtung auf eigene Kosten räumte der TTC auch den niederbayerischen Lokalmatador TSV Mitterfels aus dem Weg. Der erste Punktverlust, den Ersatzspieler Jung im Doppel mit Friedrich zuließ, tat der Freude über den Einzug ins Finale keinen Abbruch. Dann wurde dem TTC das Fehlen Flutschkas beinahe zum Verhängnis. "Unser Finalgegner hatte einen Nachwuchsspieler dabei. Diese kommen in der Regel mit Noppen nicht zurecht. Daher war klar, dass wir so aufstellen müssen, dass dieser Akteur auf Leithold trifft", berichtet Flutschka.

Seine Teamkollegen ließen den taktischen Schachzug ungenutzt und mussten gegen den mit zwei ehemaligen Bayernliga-Spielern gespickten TSV Bad Abbach II (Oberpfalz) über die volle Distanz, ehe das 4:3 und der Pokalsieg eingetütet waren. Umso mehr freuten sich die sieben mitgereisten Höchstadter Fans und der im Krankenbett im wahrsten Sinne des Wortes mitfiebernde Flutschka.

Damit qualifizierte sich der TTC, der durch den Sieg bei der "Mittelfränkischen" zur "Bayerischen" gelangt war, für das Pokalturnier auf Bundesebene, das im Mai in Baden-Württemberg ausgetragen wird. Da der erste Platz in der Liga schon gesichert ist, kann das Team das Spitzenspiel heute Abend in Zeckern gelassen angehen. "Selbst wenn wir unsere drei Spiele mit 0:9 verlieren und Zeckern seine beiden Begegnungen mit 9:0 gewinnt, hätten wir bei Punktgleichheit noch vier Spielpunkte Vorsprung", erklärt Flutschka.


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