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Bayernliga: Eltersdorf kommt mit blauem Auge davon

Der ATSV Erlangen hat seine Negativserie beendet, der SC Eltersdorf lässt unerwartet Punkte liegen.
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ATSV-Spieler Yuri Meleleo prallt hier zwar schmerzhaft an Würzburgs Kevin Röckert ab, doch die Punkte gingen an Erlangen. Foto: Sportfoto Zink
ATSV-Spieler Yuri Meleleo prallt hier zwar schmerzhaft an Würzburgs Kevin Röckert ab, doch die Punkte gingen an Erlangen. Foto: Sportfoto Zink

Nach sechs Spielen ohne Sieg hat der ATSV Erlangen in der Bayernliga einen Befreiungsschlag gelandet: Gegen den Würzburger FV gelang ein 1:0-Erfolg, der das Punktekonto auf beruhigende 19 Zähler anwachsen lässt und den Abstand nach unten vergrößert. Der SC Eltersdorf kam beim Kellerkind Abtswind nicht über ein Unentschieden hinaus.

Bayernliga Nord

TSV Abtswind - SC Eltersdorf 2:2

"Ich würde sagen, wir haben einen Punkt gewonnen", sagte SCE-Trainer Bernd Eigner. Da die Konkurrenz gleichzeitig Federn ließ, war das späte Eigentor zum Ausgleich Balsam auf die zuvor geschundene Eltersdorfer Seele. Der SC war spielstärker, doch Abtswind spielte gefährliche Konter und ging durch einen Freistoß von Adrian Dußler in Führung (24.). Manuel Stark erzielte mit einem aus 20 Metern verwandelten Abpraller den verdienten Ausgleich kurz vor der Pause.

Gerade als Eltersdorf in der Schlussphase noch mal attackierte, gingen die Abtswinder nach einem Eckball durch den Ex-Amberger Michael Dietl spät erneut in Führung (85.). Der erneute Ausgleich fiel aber noch: Michael Hermann fälschte den Ball unhaltbar für seinen Keeper ins eigene Tor ab. "Der Unterschied zwischen einer guten und einer Spitzenmannschaft ist einfach, dass du als Spitzenmannschaft so ein Spiel auch mal gewinnst", sagte Eigner.bär

SCE: Akbakla, Baer, Woleman, Fuchs, Göbhardt, Schäferlein (81. Ayvaz), Said, Gonnert, Abaina, Stark (59. Sengül), Wartenfelser (72. Konrad).

ATSV Erlangen - Würzburger FV 1:0

Es war Youngster Lucas Markert, der in der Nachspielzeit den Lucky Punch für die Rot-Weißen landete, nachdem zuvor beide Teams Chancen liegen lassen hatten. Schon wenige Minuten nach dem Anpfiff hatte Würzburgs Patrick Hofmann die erste Möglichkeit, um die Gäste aus Würzburg in Führung zu bringen. Auf der anderen Seite scheiterte der spätere Siegtorschütze knapp. Erst nach der Pause nahm die Partie so richtig Fahrt auf, beide Seiten spielten mit offenem Visier und erarbeiteten sich Chancen. Für die ganz breite Brust beim ATSV vor der Fahrt zum Spitzenreiter aus Seligenporten sorgte schließlich Markert, der seinen starken Auftritt mit einem sehenswerten 25-Meter-Schuss zum Sieg krönte. "Der nötige Wille und das Quäntchen Glück war auf unserer Seite", sagte ATSV-Abteilungsleiter Jörg Markert nach der Partie.bär

ATSV: Kraut - Guerrera (89. Piwernetz), Krämer, Markert, Meleleo, Bajic, Maksimovic, Mandelkow, Geißler (87. Fiebig), Herzner, Sormaz (62. Daoud)

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