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Fußball

ATSV bucht wieder Bayernliga

Während der ATSV Erlangen den direkten Klassenerhalt sicher hat, muss Erlangen-Bruck in die Relegation.
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Große Freude nach Spielende: Der ATSV Erlangen um Sebastian Marx (links) und Alexander Kleefeldt bleibt nach dem 4:1-Sieg über Vach eine weitere Saison in der Bayernliga. Foto: Sportfoto Zink
Große Freude nach Spielende: Der ATSV Erlangen um Sebastian Marx (links) und Alexander Kleefeldt bleibt nach dem 4:1-Sieg über Vach eine weitere Saison in der Bayernliga. Foto: Sportfoto Zink

Trotz eines schnellen Rückstandes hat sich der ATSV Erlangen mit dem 4:1-Sieg gegen Vach den direkten Klassenerhalt in der Bayernliga Nord gesichert. Der ASV Vach muss dagegen in die Abstiegsrelegation, genauso wie der FC Sand, der FSV Erlangen-Bruck und Jahn Forchheim. Der ASV Neumarkt steigt direkt ab.

Der TSV Aubstadt sichert sich mit dem 5:0-Sieg über den FC Sand die Meisterschaft und damit den direkten Aufstieg in die Regionalliga. Die DJK Gebenbach bleibt nach dem 3:0-Sieg in Würzburg auf Platz 2 und tritt in der Relegation an.

Bayernliga Nord

ATSV Erlangen - ASV Vach 4:1

In buchstäblich letzter Minute hat sich der ATSV Erlangen das Ticket für die kommende Bayernligasaison gesichert. Die Partie begann aber schlecht für die Hausherren, die mit Vachs quirligen Julian Konrad Mühe hatten. Der Offensivmann spielte einen Ball perfekt in den Lauf von Michael Gambel und schon nach acht Minuten durfte sich der Gast, der selber mit einem klaren Sieg den direkten Klassenerhalt hätte klarmachen können, über die Führung freuen. Danach versäumte es der ASV aber, nachzulegen, was die Hausherren prompt bestraften. Mit einem abgefälschten Freistoß machte Ahmet Kulabas, der auch den Freistoß herausgeholt hatte, den Ausgleich.

Nach dem Halbzeitwechsel spielte Erlangen deutlich souveräner und löste mit dem Treffer von Rene Vargas den Knoten im eigenen Spiel. Vach kam nicht mehr in die Partie zurück und schwächte sich in der 72. Minute mit einer harten, aber vertretbaren, Ampelkarte selber. Die eingewechselten Ferdinand List und Ismail Yüce bauten in der Folgezeit den Vorsprung sogar noch aus. "Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg auf alle Fälle verdient", sagte ATSV-Trainer Shiqpran Skeraj. "In der ersten Hälfte hat man unsere Anspannung gemerkt. Vach war da besser und griffiger. Wir hatten Glück, dass wir ein abgefälschtes Tor machen. Nach dem 1:1 war klar, dass wir defensiv besser stehen müssen. Die Jungs haben sich das verdient, das war eine anstrengende Saison für uns. Mir sind 20.000 Steine vom Herzen gefallen.”BB

ATSV: Kraut - Vargas (85. Yüce), Kleefeldt, Krämer, Geißler (61. Faßold), Kulabas, Marx, Ruhrseitz (74. List), Forisch, Steininger, Mandelkow

SV Seligenporten - FSV Erlangen-Bruck 6:4

Der Gastgeber ging bereits in der Anfangsphase in Führung, als Mergim Bajrami eine sehenswerte Kombination eiskalt abschloss (6.). Die Gäste brauchten jedoch nicht viel Zeit, um sich vom frühen Rückstand zu erholen. Nach einer kurzen Eckenvariante köpfte Oliver Seybold zum schnellen Ausgleich ein (11.). Wenige Augenblicke später setzte Seligenportens Sebastian Glasner einen Freistoß an den Pfosten, aber Sam Zander schaltete schnell und schob zum 2:1 ein (13.). Die Defensive des FSV erwischte einen schlechten Tag und bekam wenig Zugriff auf die Klosterer. David Ekern köpfte nach einer starken Vorarbeit von Andreas Bauer aus fünf Metern unbedrängt ein (19.).

Noch vor dem Halbzeitpfiff sorgte der SVS für die Vorentscheidung, diesmal stand Sebastian Glasner in der Mitte frei und schob aus kurzer Distanz ein (38.). Quasi mit dem Pausenpfiff schickte Glasner den starken Bajrami vor das Gästetor. Er umkurvte den Torwart und erzielte den fünften Treffer der Hausherren (45.). Das halbe Dutzend machte Glasner kurz nach dem Seitenwechsel voll (47.). Samet Güler traf kurz darauf zum 6:2 (52.).

In der Schlussphase betrieb das Team von Trainer Normann Wagner Ergebniskosmetik und kam durch Petrit Djonbalic zum 6:3 (83.). In den letzten Atemzügen der Begegnung verkürzte Adem Selmani sogar noch auf 6:4 (88.). "Alles in allem war das ein super Abschluss für mich", sagte SVS-Trainer Hendrik Baumgart. "Wir haben in dieser Saison eine gute Punkteausbeute gehabt und es ist super, mit sechs Siegen in Folge zu gehen."ffr

FSV: Herzig - Sperber, Lala (22. Schenker), Bauernschmitt, Kemenni, Selmani, Cagli, Seybold (46. Hinrichs), Ortner, Djonbalic, Daoud (46. Güler)

SpVgg Bayern Hof - SC Eltersdorf 1:1

In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft und gingen verdient in Führung. Nach einer Flanke von Patrik Kavalir auf den langen Pfosten verpasste ein SC-Akteur den Ball und Matej Kyndl schob ungestört zum 1:0 ein (27.).

Nach dem Seitenwechsel fand der SCE zurück in die Begegnung und agierte fortan feldüberlegen. In der Schlussphase der Partie belohnten sich die Gäste für den Aufwand, als Simon Drießlein sehenswert Calvin Sengül in Szene setzte, der wiederum zum 1:1-Ausgleich vollstreckte (81.). Wenige Minuten später folgte der unschöne Schlusspunkt des Spiels, als Eltersdorfs Calvin Sengül nach einem Frustfoul die Rote Karte sah (88.).ffr

SCE: Akbakla - Bär, Kind, Janz, Göbhardt, Sengül, Said, Schäferlein, Köhler (46. Herzner), Woleman, Dotterweich (46. Dreißlein)

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