Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Alligators verlieren verdient in Passau

Der HEC sieht in Passau kein Land und wird mit einer harten 1:4-Niederlage zurück in den Aischgrund geschickt.
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Verdient am Boden: Wie schon gegen Selb verloren die Alligators auch den Start in die Verzahnungsrunde deutlich.Foto: Picturedreams
Verdient am Boden: Wie schon gegen Selb verloren die Alligators auch den Start in die Verzahnungsrunde deutlich.Foto: Picturedreams

Offensichtlich waren die Höchstadt Alligators nicht bereit für den Start in die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten: In Passau unterlag der HEC nach schwacher Leistung mit 1:4.

Verzahnungsrunde

EHF Passau - Höchstadter EC 4:1 (0:0, 2:0, 2:1)

Es dauerte einige Minuten, bis es die ersten gefährlichen Situationen zu sehen gab. Jari Neugebauer und Anton Seewald probierten es für die Höchstadter, bevor dem HEC das Spiel mehr und mehr entglitt. Die Passauer waren über weite Strecken das bessere Team, Tore fielen bis zum Ende des ersten Drittels aber nicht.

Unverändertes Bild im zweiten Abschnitt: Wie schon die ganze Saison über waren die Alligators zu ungefährlich. Anders die Black Hawks, die aber fahrlässig mit ihren Chancen umgingen. In der 31. Minute war das Glück des HEC dann aufgebraucht und im Nachschuss traf Florian Fischer für die Gastgeber. Wenn die unterlegenen Alligators mal zu Chancen kamen, dann scheiterten sie am Passauer Goalie Clemens Ritschel.

Etwas unsicherer spielte sein Gegenüber Benjamin Dirksen, der zweimal Glück hatte, dass die Schiedsrichter weitere Passauer Treffer zurücknahmen. Der nächste Stich ins Alligators-Herz ging auf das Konto des Ex-Höchstadters Ales Kreuzer, der das 2:0 erzielte (38.).

Spätestens das 3:0 durch Fischer machte auch dem Letzten klar, dass der HEC in der Verzahnung um jeden Punkt kämpfen werden muss (44.). Für Hoffnung sorgte Jiri Mikesz, der über den am Boden liegenden Ritschel zum Anschluss traf (49.). Eine Wende im Spiel leitete das allerdings nicht ein. Passau spielte nicht fehlerfrei, aber den Höchstadtern fehlte jeglicher Plan. Einen der zahlreichen Konter nutzten die Passauer 90 Sekunden vor dem Ende in Person von Petr Sulcik zum 4:1.

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