Eishockey

Alligators verlieren achtes Spiel in Folge

Die Unterzahl war diesmal ein schlechtes Omen für Höchstadt. Die entscheidenden Gegentreffer erzielte Selb beim 8:5 zumeist im Power-Play.
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Höchstadts Markus Babinsky erzielt das zwischenzeitliche 1:1 in Selb. Trotz umkämpften Spiels verlieren die Alligators mit 5:8 und bleiben seit acht Spielen ohne Sieg. Foto: Picturedreams
Höchstadts Markus Babinsky erzielt das zwischenzeitliche 1:1 in Selb. Trotz umkämpften Spiels verlieren die Alligators mit 5:8 und bleiben seit acht Spielen ohne Sieg. Foto: Picturedreams

Zum ersten Mal in dieser Saison standen sich die Deske-Brüder Marvin (Höchstadts Stürmer) und Niklas (Selbs Goalie) in einem Eishockey-Spiel gegenüber. Niklas' Selber behielten beim 8:5 die Oberhand und nahmen die Punkte in der Meisterrunde der Oberliga Süd mit. Der HEC ist nun seit acht Spielen sieglos.

Selber Wölfe - Höchstadter EC 8:5

(2:2, 3:1, 3:2)

Einige Zeit hatten die Alligators ihre 2:1-Führung im ersten Drittel verteidigt, doch vier Minuten vor der Pausensirene glichen die Selber Wölfe aus. Philipp Schnierstein war zurück im Tor, nachdem das Höchstadter Trainergespann am Freitagabend Carsten Metz den Vorzug gegeben hatte. Das hatte aber keine Bedeutung für oder gegen einen der beiden Goalies. Die Arbeit sollte nur auf mehreren Schultern verteilt werden.

Höchstadt macht Druck

Schnierstein zeichnete sich gegen Selb schon in den ersten Minuten aus, als er zwei Angriffe entschärfte. In Unterzahl bekam aber kein Verteidiger den Puck aus der Gefahrenzone, und Florian Lüsch verwandelte zum 1:0 (7.). 40 Sekunden später egalisierte Markus Babinsky (7.) und der HEC legte mit dem Treffer von Michal Petrak nach (10.). Obwohl Höchstadt mächtig Druck machte, musste Schnierstein - wieder in Unterzahl - hinter sich greifen (16.).

Die Selber Wölfe griffen im zweiten Drittel immer wieder an, aber die Alligators warfen sich in jeden Schuss. Ondrej Nedved machte dem mit seinem Treffer zum 3:2 erst einmal ein Ende (26.). Der HEC beschäftigte die Selber von nun an und gab den Ton an. Ein weiterer Treffer sollte allerdings erst einmal nicht gelingen. Vielmehr trafen die Wölfe zweifach und gingen in Führung (36./37.). 25 Sekunden, nachdem Thilo Grau wegen Beinstellens vom Eis musste, erhöhte Selb auf 5:3 (39.).

Obwohl es nicht die besten Ausgangsbedingungen für das letzte Drittel waren, erzielte Jiri Mikesz den Anschluss-Treffer zum 5:4 (42.). Kurz darauf überstand der HEC zweimal eine Unterzahl schadlos. Nicht aber diesen Selber Angriff, der zum 6:4 führte (49.). Und nachdem Mikesz für zwei Minuten auf die Strafbank musste, erhöhte Selb auf 7:4 (52.). Doch der HEC gab sich noch nicht geschlagen, Vitalij Aab traf zum 7:5 (54.). Schnierstein ging vom Eis und 43 Sekunden vor Schluss erzielte Selb ein Empty-Net-Goal zum 8:5.



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