Höchstadt
Eishockey

Alligators überzeugen mit schnellem Spiel

Mit Tugenden, die die Fans zuletzt vermissten, sorgte der Höchstadter EC im letzten Vorrunden-Heimspiel in der Eishockey-Landesliga gestern Abend für viel Freude auf den Rängen.
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Die Alligators lieferten sich mit dem ESC Vilshofen einen munteren Schlagabtausch, dominierten aber das Spiel.
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Der Auftritt gegen den ESC Vilshofen lässt beim HEC-Anhang auch die Hoffnung darauf wieder steigen, dass das Team die Aufstiegsrunde in zwei Wochen erfolgreich bestreitet.

Höchstadter EC - ESC Vilshofen 8:3


In einem schnellen, körperbetonten und unterhaltsamen Spiel erwischten die Alligators einen Start nach Maß, denn nach 33 Sekunden zappelte der Puck schon im Netz, als Sikorski nach Vorarbeit von Lenk und Michalek zum 1:0 traf. Die Gäste aus Vilshofen spielten munter mit und prüften immer wieder Feeser, der mit einigen Paraden Selbstvertrauen tankte. In der Defensive war der ESC aber nicht immer im Bilde, was die gut kombinierenden Höchstadter eiskalt nutzen. Lenk und Stribny erhöhten auf 3:0, ehe Jun in Arjen-Robben-Manier von rechts in die Mitte zog und von der blauen Linie den Puck zum 4:0 unter die Latte nagelte. Das zwischenzeitliche 4:1 durch Klostereit, bei dem Feeser die Scheibe durch die Schoner rutschte, fiel da kaum ins Gewicht, denn Hiendlmeyer setzte im eigenen Drittel zu einem schönen Solo an, dass er mit dem Treffer zum 5:1 krönte.
Flott ging es auch im zweiten Abschnitt weiter, doch die Treffsicherheit der Alligators ließ trotz bester Chancen nun zu wünschen übrig. Dafür kam jetzt der Tabellendritte auf und verkürzte durch Fries nach einem Konter und einem Berger-Schuss aus fünf Metern innerhalb weniger Minuten auf 5:3. Bei den Fans kam jedoch nicht der Eindruck auf, dass die Partie kippen könnte, denn der HEC blieb trotz dieser beiden Rückschläge am Drücker und in der 37. Minute passte Jun in Überzahl auf Sikorski, der sich die Chance zum 6:3 nicht entgehen ließ.
Den Schwung nahmen die Hausherren mit ins Schlussdrittel, dominierten das Geschehen und leisteten sich nur einen kurzen Durchhänger. Die Gäste aus Vilshofen spielten weiter gefällig mit und kamen ihrerseits zu einigen Chancen, doch spätestens als Tratz einen Schuss von Hausauer zum 7:3 ins Tor abfälschte (48.), ließ es der ESC etwas ruhiger angehen und warf nicht mehr alles in die Waagschale. Schließlich ging es in dieser Partie ja um nichts mehr. Auf der anderen Seite entschädigte der HEC seine Fans für die verkrampften Vorstellungen der vergangenen Wochen und schoss sich warm für das Vorrunden-Finale in Moosburg am morgigen Sonntag. Die Alligators erspielten sich weiter gute Chancen, doch der Vilshofener Goalie Seyffert zeigte seine Klasse und vereitelte etliche Abschlüsse des HEC. Nur in der 56. Minute war er machtlos, als die Höchstadter ein Powerplay aufzogen, über Jun und Sikorski schön kombinierten und Weiß mit einem Schlagschuss aus vier Metern den 8:3-Endstand besorgte .

Die Statistik zum Spiel


Höchstadter EC - ESC Vilshofen 8:3 (5:1, 1:2, 2:0)

Höchstadter EC: Tor: Feeser; Verteidigung: Sikorski/Stütz, Kaczmarek/Weiß, Babinsky; Angriff: Michalek/Jun/Lenk, Eyrich/Tratz/Hiendlmeyer, Grau/Hausauer/Stribny, S. Goblirsch/Gluchich/Dietrich

ESC Vilshofen: Tor: Seyffert, Schimpfhauser; Verteidigung: Grill, Sagerer, Weinzierl, Geißler, Lipp; Angriff: Fries, Klostereit, Zillinger, Sterr, Hofmeister, Kulzer, Slauf, Berger, Bauer

class="artFett">SR: Braun, Streetz
Zuschauer: 360

Tore: 1:0 Sikorski (1.), 2:0 Lenk (8.), 3:0 Stribny (11.), 4:0 Jun (13.), 4:1 Klostereit (13.), 5:1 Hiendlmeyer (18.), 5:2 Fries (28.), 5:3 Berger (32.), 6:3 Sikorski (37.), 7:3 Tratz (48.), 8:3 Weiß (56.)
Strafzeiten: HEC 16 / ESC 16
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