Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey-Oberliga Süd

Alligators bleiben auf Talfahrt

In Regensburg kassierte der Höchstadter EC am Freitagabend die neunte Niederlage in Serie. Immerhin beendete Jari Neugebauer kurz vor Schluss die torlose Zeit.
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Für Patrik Rypar und den HEC setzte es bei den Eisbären Regensburg die nächste Niederlage. Picturedreams/Archiv
Für Patrik Rypar und den HEC setzte es bei den Eisbären Regensburg die nächste Niederlage. Picturedreams/Archiv

Der Höchstadter EC kann wohl endgültig die Planungen für die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga aufnehmen. Auch bei den Eisbären Regensburg konnte das Schlusslicht seinen Negativlauf nicht stoppen. Mit 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) siegten die Hausherren vor 1809 Zuschauern.

Eishockey-Oberliga Süd

Eisbären Regensburg - Höchstadter EC 5:1

Das Höchstadter Lazarett war vor dem Duell mit dem Tabellenvorletzten prall gefüllt: Maximilian Otte fühlte sich nach einem Trainingsunfall nicht fit genug, Nick Dolezal und Torhüter Patrick Golombek fehlten erkältet. Da auch Adam Suchomer grippegeschwächt fehlte und Florian Seelmann noch an den Folgen einer Gehirnerschütterung laboriert, ging der HEC in Regensburg nur mit 18 Spielern in die Partie - und wurde kalt erwischt: Wegen Haltens musste Neuzugang Anton Seewald zwei Minuten auf die Strafbank. In Überzahl setzten Nikla Gajovsky und Andre Bühler den freistehenden Richard Divis ein, der HEC-Goalie Benjamin Dirksen keine Chance ließ (3.).

Der ebenfalls aus Bad Kissingen an die Aisch gewechselte Schlussmann war auch in der Folge häufig gefordert. Mit mehreren starken Paraden verhinderte Dirksen einen höheren Rückstand. Von der zuletzt zweimal torlosen Höchstadter Offensive war wenig zu sehen, einzig Martin Vojcak prüfte den bis dato beschäftigungslosen Regensburger Keeper Raphael Fössinger (9.). Anschließend tat sich im ersten Drittel nicht mehr viel, in Überzahlsituationen blieb der HEC harmlos. Doch weil auch die Gastgeber ihre Chancen nicht nutzten, blieb es zunächst beim 1:0 für Regensburg.

Das zweite Drittel begann wie das erste - mit einem Tor für Regensburg. Nach Vorarbeit von Gajovsky und Petr Heider war es erneut Divis, der das 2:0 erzielte (23.). In der Folge musste der HEC bange Minuten überstehen. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Thilo Grau geriet Dirksen unter Dauerbeschuss, hielt dem Druck der Hausherren aber stand. Das änderte sich in der 37. Minute: Wegen Haltens musste Richard Stütz zuschauen, in Überzahl baute Lukas Heger nach Assists von Lars Schiller und Jakob Weber die Regensburger Führung aus.

Zu Beginn des Schlussabschnitts machte Regensburg endgültig alles klar: Von Constantin Ontl freigespielt, überwand Erik Keresztury den bemitleidenswerten Dirksen (41.). Für die Alligators ging es einzig darum, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Wenigstens ein Torerfolg nach fast 180 Minuten war dem HEC vergönnt. Im Powerplay erzielte Jari Neugebauer nach Vorarbeit von Vojcak und Vitalij Aab den Ehrentreffer (51.). Das letzte Wort hatten aber die Eisbären, für die Felix Schwarz auf Zuspiel von Schiller und Nicolas Sauer den 5:1-Endstand markierte (58.).

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