Herzogenaurach

Verstärkung für den Rückraum der Turnerschaft

In der dritten Runde des Molten-Cups feierte er bereits seinen Einstand. Am Sonntag bleibt Jörn Marks beim Bezirksoberliga-Derby der TS Herzogenaurach wahrscheinlich nur die Zuschauerrolle. Seine neuen Teamkollegen bekommen es mit dem OG Erlangen zu tun.
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Jörn Marks (mit Ball) spielte im Pokal bereits für die TS Herzogenaurach, in der Liga will er vorerst noch zusehen.  Foto: privat
Jörn Marks (mit Ball) spielte im Pokal bereits für die TS Herzogenaurach, in der Liga will er vorerst noch zusehen. Foto: privat
Bei den Schuhstädtern setzt sich der 23-Jährige hohe Ziele.

Herr Marks, seit einigen Tagen trainieren Sie mit der Mannschaft. Wie ist Ihr erster Eindruck vom Team und dem Vereinsumfeld?
Absolut positiv. Der Trainer und die Mannschaft haben mich super aufgenommen. Alleine, dass ich nach so wenigen Einheiten am vergangenen Wochenende schon mitspielen durfte, ist nicht selbstverständlich und freut mich sehr.

Wie ist der Kontakt mit der TSH zustande gekommen?
Aus beruflichen Gründen habe ich mich dazu entschlossen, meinen Trainingsaufwand in diesem Jahr ein wenig zu reduzieren. Trotzdem möchte ich weiterhin ambitioniert Handball spielen und bin daher auf die TSH gestoßen. Ich habe den Verantwortlichen einfach geschrieben und hatte innerhalb einer halben Stunde bereits eine Rückmeldung bekommen.
Es hat einfach alles gepasst.

Wie sind Sie ursprünglich zum Handball gekommen?

Ich stamme aus einer absolut handballverrückten Familie. Mein Großvater war jahrzehntelang Abteilungsleiter des VfL Pfullingen. Zudem war mein Vater einst selbst für die Bundesligateams aus Göppingen und Neuhausen als Spieler aktiv. Insofern war es quasi meine Pflicht, in diese Fußstapfen zu treten. Mit der TS Herzogenaurach beginnt nun ein neues Kapitel für mich und ich bin froh, hier meinen Teil zur Entwicklung der Mannschaft beitragen zu dürfen.

Welche Ziele setzen Sie sich mit der TSH?

Ich möchte dem Team bestmöglich helfen, die Ziele für diese Saison zu erreichen. Ich werde aber erst zur Rückrunde fest dazustoßen und bis dahin nur auf Abruf bereitstehen, wenn Not am Mann ist. Ich brauche nämlich noch etwas Gewöhnungszeit, denn mein letztes Spiel liegt immerhin schon sieben Monate zurück. Aber ich brenne darauf, endlich wieder auf dem Parkett zu stehen und mich für den Verein einzubringen.





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