Höchstadt
Stadtmeisterschaft

Stephan Hiendlmeyer rollt flott zum Titel

Beim Inlineskater-Slalom am Eisstadion suchten der Skiclub und der Höchstadter EC erstmals gemeinsam den schnellsten Fahrer auf vier Rollen. Zudem gaben die Profis dem Nachwuchs wertvolle Praxis-Tipps.
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Nachwuchstalent Alexander Dorsch (links) übte mit den Kindern in der Eishalle, wie man sich richtig auf Rollen bewegt.
Nachwuchstalent Alexander Dorsch (links) übte mit den Kindern in der Eishalle, wie man sich richtig auf Rollen bewegt.
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Zum ersten Mal gemeinsam trugen der Höchadter Skiclub und der Höchstadter Eishockeyclub gemeinsam die Stadtmeisterschaften im Inlineskater Slalom aus. Und den Titel gewann einer, der auch auf dem Eis als einer der Flinksten gilt, wenn es darum geht, die gegnerischen Spieler zu umkurven - Stephan Hiendlmeyer.
Diesmal galt es aber nicht, die Verteidigerreihen zu durchdringen, sondern den Slalomstangenwald. Und das gelang ihm mit Bravour in einer Zeit von 1:11,00 Minuten, auch wenn die Entscheidung knapper war, als die meisten angenommen hatten. Skiclub-Übungsleiter Thomas Neudecker rückte dem HEC-Crack bis auf drei Zehntel auf die Pelle und sorgte so dafür, dass der Wettkampf richtig spannend wurde. Dritter wurde HEC-Nachwuchstalent Alexander Dorsch.

Wenige Tausendstel entscheiden


Dabei war der Kampf um Platz 3 aber äußerst knapp und nur wenige Tausendstel, die die Zeitmessanlage verbuchte, entschieden über Bronze und Blech. Leidtragender war der erst 14-jährige Jonas Scheidel, dem eigentlich zeitgleich mit 1:14,87 nur der undankbare vierte Platz blieb. Der flinke Teenager hatte aber trotzdem einen Grund zum Jubeln, war er mit seiner Zeit doch der Schnellste in der Kategorie "10 bis 14 Jahre" und konnte so immerhin in seiner Altersklasse den Titel des Stadtmeisters einheimsen.
In der Kategorie "bis 10 Jahre" gewann Felix Scholz aus der Kleinschülermannschaft des HEC den Titel (1:19,15) vor den zwei jüngsten und gleichzeitig einzigen weiblichen Teilnehmerinnen Michelle Franz und Nadja Lenk. Die beiden Inlineskater-Newcomerinnen wieselten durch den anspruchsvollen Parcours am Höchstadter Eisstadion und brauchten den Vergleich mit den Zeiten der älteren Teilnehmer nicht scheuen.
Spontan entschlossen sich auch drei der Veranstalter, Hubert Scheidel und Wolfgang Dorsch vom Skiclub sowie Martin Steinau vom HEC, zur Teilnahme: Sie machten die die letzten Plätze unter sich aus und vereinbarten, künftig wieder im Hintergrund zu bleiben und die Sportgeräte denen zu überlassen, die sich damit auskennen.
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