Georg Krämer kam beim Steinbergsee-Triathlon auf das Altersklassen-Podium, Thomas Schwender erkämpfte gar den zweiten Platz beim Kallmünzer Triathlon über die Kurzdistanz, und Manfred Armborst finishte in Harsewinkel bereits seine zweite Mitteldistanz in dieser Saison.


In allerbester Gesellschaft


Bei der mit zahlreichen Top-Athleten wie Normann Stadler, Thomas Hellriegel, Sebastian Kienle und Rebekah Keat hervorragend besetzten Mitteldistanz im Kraichgau startete Silvia Balbach zum großen Formtest gegen die nationale und internationale Spitze. Nach guten 29:37 Min. für die ersten 1,9 Kilometer im Hardtsee und 2:36 Std. für 90 anspruchsvolle Kilometer im Land der tausend Hügel stieg Balbach unter den Top Ten der Frauen vom Rad. Auf dem abschließenden Halbmarathon rannte sie fast die gesamte Konkurrenz in Grund und Boden und musste mit sensationellen 1:22 Std. lediglich der zweitschnellsten Triathlonfrau der Welt, Rebekah Keat, und Tiina Boman den Vortritt lassen. Nach diesem Auftritt mit Platz 3 darf man auf Balbachs Langdistanzleistung in diesem Sommer umso mehr gespannt sein.


Im ehemaligen Braunkohlekrater


Bei der kleineren, aber durchaus feinen Kurzdistanz in Steinberg holte sich Georg Krämer den dritten Platz seiner Altersklasse. Nach einer Runde im ehemaligen Braunkohlekrater des Steinbergsees ließ es Krämer auf den 40 flachen Radkilometern so richtig rollen. Mit 49 Minuten für den abschließenden 10-Kilometer-Lauf spurtete er nach 2:32 Std. auf das Podium.


Sieg nur knapp verpasst


Nach Platz 3 vor drei Jahren und zwei Siegen 2008 und 2009 machte sich Thomas Schwender trotz gut besetzter Konkurrenz berechtigte Hoffnungen auf einen Hattrick in Kallmünz. Nach dem Startschuss sorgte die starke Strömung in der Naab zusammen mit dem trotz frischer Wassertemperaturen ausgesprochenen Neoprenverbot für eine erste Selektion. Der TSH-Athlet setzte sich in der Spitzengruppe fest und wechselte nach 11:10 Min. für die 750 m Schwimmen als Dritter auf die Radstrecke.

Dort griff er sofort an und übernahm nach 3 km die Führung. Auf den 20 Kilometern legte er mit der zweitschnellsten Radzeit (33:54 Min.) aber nur zehn Sekunden zwischen sich und seinem ärgsten Verfolger Thorsten Eckert. Schon nach 500 m in den Laufschuhen musste Schwendner den Konkurrenten ziehen lassen, sicherte aber auf den verbleibenden 4,5 km mit sehr guten 18:42 Min. souverän seinen ungefährdeten zweiten Platz ab. Trotz des verpassten Sieges bleiben für Schwender unter dem Strich im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbesserte Rad- und Laufleistungen und eine vielversprechende Basis für den nächsten Höhepunkt: den Rothsee-Triathlon am 22. Juni.


Ohne Neupron im Wasser


In Vorbereitung auf die Langdistanz in Podersdorf ging Manfred Armborst bei der Mitteldistanz (2,0/82/20) im westfälischen Harsewinkel an den Start. Nach Regen und Kälte bei der Linzer Mitteldistanz hatte Armborst diesmal mit Temperaturen über 30 Grad zu kämpfen. Nach einem soliden Schwimmauftakt ohne Neoprenanzug zeigte er vor allem auf der flachen, aber windanfälligen Radstrecke seine gute Form. Mit 1:49 Std. für den Halbmarathon und einer Gesamtzeit von 4:58 Std. zeigte sich Armborst gut gerüstet für die anstehende Langdistanz.