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Fußball

Pascal Benes geht mit dem ASV Vach in den Westen

Die Fürther Landesligisten wurden von der Ost- in die Weststaffel verschoben. Nie Nordostliga mit Baiersdorf und den Erlanger Klubs schrumpft auf 16 Teams.
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Pascal Benes, der am Sonntag mit Adelsdorf das Aufstiegsrelegationsspiel gegen Weingarts gewann, verlässt den SCA Richtung ASV Vach, der in die Landesliga Nordwest eingruppiert wurde.  Foto: Uwe Kellner
Pascal Benes, der am Sonntag mit Adelsdorf das Aufstiegsrelegationsspiel gegen Weingarts gewann, verlässt den SCA Richtung ASV Vach, der in die Landesliga Nordwest eingruppiert wurde. Foto: Uwe Kellner
Der Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) hat die Spielklassen in seinem Zuständigkeitsbereich für die Saison 2017/18 eingeteilt, darunter fallen die Bayernliga Nord (18 Vereine) und Süd (19) sowie die fünf Landesligen. Die "Abschiebung" in den Süden hat sich für die SpVgg Ansbach nicht bewahrheitet, sie bleibt in der Bayernliga Nord, in der ab Sommer auch wieder der SC Eltersdorf sowie die Aufsteiger Erlangen-Bruck und Jahn Forchheim an den Start gehen.

Von der zu großen Zahl an Nordvereinen wurden dagegen der ASV Neumarkt und der Meister der Landesliga Nordost, TSV Kornburg, erwischt. Kleines Trostpflaster: In der Süd-Staffel treffen sie auf die zweite Mannschaft des TSV 1860 München. "Die Vereine brauchen schnellstmöglich Planungssicherheit. Wir haben die Reserve der Münchner Löwen deshalb in die Planungen aufgenommen, auch wenn von Vereinsseite noch nicht endgültig klar ist, ob sie in der Bayernliga startet oder nicht. Das wird sich erst in den kommenden Tagen klären", sagt Verbands-Spielleiter Josef Janker.

Sollte der TSV 1860 München II nicht in der fünfthöchsten Spielklasse antreten, würde sich die Bayernliga Süd auf 18 Vereine reduzieren, die Ligenzusammensetzung für Nord und Süd bliebe erhalten. Erschwert haben die Planungen zudem die Aufsteiger, die den geografischen Schwerpunkt aller Bayernligisten in den Norden geschoben haben. "Wir haben wieder versucht, die beiden Ligen gerecht einzuteilen. Bei der aktuellen Konstellation konnten wir einzelne Härtefälle allerdings nicht vollkommen ausschließen", erklärt Janker. Die Bayernligen starten am Wochenende des 15./16. Juli in die neue Saison. Der letzte Spieltag findet am 18. Mai 2018 statt.
Bayernliga Nord: SV Viktoria Aschaffenburg, TSV Aubstadt, TSV Großbardorf, SC Eltersdorf, FC Sand, DJK Ammerthal, FC Würzburger Kickers II, FC Amberg, DJK Don Bosco Bamberg, Würzburger FV, SpVgg SV Weiden, SpVgg Ansbach, SV Erlenbach/Main, SpVgg Jahn Forchheim (Neuling), FC Schweinfurt II (N), DJK Gebenbach (N), FSV Erlangen-Bruck (N), SpVgg Bayern Hof (Absteiger)
Bayernliga Süd: SV Pullach, TSV Schwabmünchen, TSV Dachau, DJK Vilzing, SV Heimstetten, SV Kirchanschöring, FC Sonthofen, TSV Rain/Lech, FC Ismaning, TSV Kottern, SpVgg Hankofen-Hailing, BCF Wolfratshausen, ASV Neumarkt, TSV Landsberg, TuS Holzkirchen (N), SB Chiemgau Traunstein (N), TSV Schwaben Augsburg (N), TSV Kornburg (N), 1860 München II (A)


Fürther werden abgeschoben

Die 87 Landesligisten wurden auf drei 18er-Staffeln (Nordwest, Mitte und Südost), eine 17er-Liga (Südwest) und eine 16 Mannschaften umfassende Spielklasse (Nordost) verteilt. Die Fürther Vereine müssen in die Nordwest-Staffel, wodurch Mittelfranken quasi zerstückelt wird. Zwar bleiben der Baiersdorfer SV und der ATSV Erlangen mit Aufsteiger SpVgg Erlangen im Nordosten, allerdings müssen sie auf Duelle mit dem ASV Vach und Quelle Fürth verzichten. Auch der ASV Veitsbronn-Siegelsdorf hat die Liga neben den Aufsteigern Kornburg und Bruck verlassen.


30 statt 34 Saisonspiele

"Die Einteilung ist jedes Jahr eine Herkulesaufgabe. Wie immer haben wir versucht, die Wünsche der Vereine zu berücksichtigen. Leider mussten auch dieses Jahr Umgruppierungen vorgenommen werden. Ich denke, das ist uns trotz der Härtefälle gelungen. So ist aber auch die unterschiedliche Größe der Ligen zu erklären", berichtet Janker. Die Nordostler können sich auf 30 statt bisher 34 Saisonspiele einstellen. Spielbeginn ist ebenfalls am 15. und 16. Juli, das Finale steigt am 19. Mai.

Auf eine unveränderte Maximalzahl von Einsätzen kann Jonas Pittel in der kommenden Spielzeit kommen. Der 21-Jährige, der 2015/16 bereits für Baiersdorf auflief, kehrt zum BSV zurück. Voriges Jahr wechselte der Abwehrspieler in die Kreisklasse 2 ER/PEG zum FC Schlaifhausen, wo er in 28 Partien fünf Tore erzielte und drei auflegte. Nun schließt sich Pittel wieder seinem Ausbildungsverein an. red
Landesliga Nordwest: TSV Abtswind, DJK Schwebenried/Schwemmelsbach, TSV Kleinrinderfeld, FC Fuchsstadt, TuS Röllbach, TSV Unterpleichfeld, ASV Rimpar, TG Höchberg, TSV Karlburg, ASV Veitsbronn-Siegelsdorf, SG Quelle Fürth, ASV Vach, SV Euerbach/Kützberg (N), TSV Heimbuchenthal (N), TSV Lengfeld (N), TuS Feuchtwangen (N), ESV Ansbach-Eyb (N), SV Alemannia Haibach (A)
Landesliga Nordost: TSV Buch, ATSV Erlangen, Baiersdorfer SV, TSV Neudrossenfeld, SC Schwabach, SpVgg Selbitz, FSV Bayreuth, SV Mitterteich, SpVgg Oberfranken Bayreuth II, SV Memmelsdorf, FC Lichtenfels, SpVgg Erlangen (N), SV Friesen (N), TSV Sonnefeld (N), SC Feucht (A), VfL Frohnlach (A)

Landesliga Mitte: SV Donaustauf, ASV Cham, SV Fortuna Regensburg, FC Bad Kötzting, ASV Burglengenfeld, TSV Bad Abbach, TSV Waldkirchen, FC Sturm Hauzenberg, SC Ettmannsdorf, SV Hutthurm, TSV Kareth-Lappersdorf, SV Neukirchen b. Hl. Blut, SV Etzenricht, FC Schwarzenfeld (N), FC Tegernheim (N), SV Raigering (N), SSV Jahn Regensburg II (A), TSV Bogen (A)
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