Höchstadt a. d. Aisch
Leichtathletik

LSCler sind weiter auf Erfolgskurs

Viola Mönius wird in der Halle bayerische W15-Vizemeisterin über 60 Meter, Martin Grau und Theo Schell dominieren die mittelfränkischen Meisterschaften im Crosslauf.
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Martin Grau, Niklas Bühner, Sebastian Reinwand und Mitku Seboka (von links) liefen der Konkurrenz in Zirndorf davon, am Ende machte der deutsche Hindernismeister aus Höchstadt das Rennen.
Martin Grau, Niklas Bühner, Sebastian Reinwand und Mitku Seboka (von links) liefen der Konkurrenz in Zirndorf davon, am Ende machte der deutsche Hindernismeister aus Höchstadt das Rennen.
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Ganz schön viel zu tun hatten die Leichtathleten des LSC Höchstadt am vergangenen Wochenende. Neben den bayerischen Hallenmeisterschaften der U16 standen auch die Bezirksmeisterschaften im Crosslauf auf dem Programm.
Viola Mönius war die einzige Starterin des LSC Höchstadt bei den Titelkämpfen in München. Über 60 Meter war sie mit der drittbesten Zeit gemeldet, eine hartnäckige Fußverletzung hatte im Vorfeld aber nur wenig Training zugelassen. Ihren Vorlauf gewann sie überlegen in 8,13 Sekunden. Im Endlauf traf sie dann wieder auf die beiden Medaillengewinnerinen über 100 Meter aus dem letzten Sommer. Mönius erwischte einen guten Start, doch in der zweiten Hälfte verkrampfte sie, Svenja Pfetsch aus Vöhringen zog an ihr vorbei und auf der Ziellinie schien es als würde Iris Herbst, die letztjährige Dritte auch noch vor ihr liegen. Nach langer Zielfotoauswertung kam dann aber das freudige Resultat.
Beide Sprinterinnen wurden auf Platz 2 gewertet, in 8,14 Sekunden bestätigte die Höchstadterin damit ihr Vorlaufresultat. Im Anschluss gab die Tochter von Cheftrainer Markus Mönius zu Protokoll, dass ihr in der zweiten Hälfte wieder der Fuß weh tat und sie deshalb nicht voll durchziehen konnte.


Tempo kontinuierlich verschärft

Bei den Mittelfränkischen Crossmeisterschaften in Zirndorf war ein großes Aufgebot an Aktiven des LSC vertreten. Vor allem in den Nachwuchsklassen waren zahlreiche Höchstadter am Start. Die größte Aufmerksamkeit bekam aber das Hauptrennen der Männer über sieben Runden (6,3 Kilometer). Mit Mitku Seboka, Joseph Katib (beide LAC Quelle Fürth), Sebastian Reinwand aus Roth sowie den LSC-Athleten Martin Grau und Niklas Bühner waren gleich fünf deutsche Spitzenläufer am Start. Diese setzten sich auch schnell vom restlichen Feld ab und zeigten mit einer kontinuierlichen Tempoverschärfung ihre Klasse. Auf der parkähnlichen Strecke, die hauptsächlich durch ihr Höhenprofil und ständige Richtungswechsel anspruchsvoll war, fiel Katib als erstes aus der Gruppe zurück, dann musste Bühner etwas abreisen lassen. Und als Martin Grau in der vorletzten Runde das Tempo erneut verschärfte, konnte nur noch Reinwand folgen. Der Rother lieferte dem deutschen Hindernismeister auch bis zur Ziellinie ein packendes Duell, dass der Biengartner aber mit zwei Sekunden Vorsprung für sich entschied.
2014 gab es einen ähnlichen Zweikampf mit Reinwand, damals in Eckental. Im anschließenden Wettkampfjahr ging der Stern von Grau richtig auf. Also könnte der Sieg von Zirndorf als gutes Omen für 2016 gedeutet werden. Auf Platz 4 kam Niklas Bühner ins Ziel. Zacharias Wedel ging leicht angeschlagen in das Rennen, kämpfte aber für das Team und sicherte mit dem zehnten Rang zumindest den Mannschaftsplatz 2 hinter der LAC Quelle Fürth. Im Rennen der U20/U18 über vier Runden (3,6 Kilometer) gab es nur einen Dominator, und der hieß Theo Schell. Der LSC-Neuzugang spielte mit seiner Konkurrenz, lief bergab davon, ließ das Feld wieder herankommen und machte dann in der letzten Runde richtig Ernst. Mit deutlichem Vorsprung gewann er überlegen den Titel in der U20. In der Klasse M55 belegte Hartmut Grau Platz 4. Der LSC-Nachwuchs schrammte an diesem Tag oft knapp am Podest vorbei, meistens wurden die Plätze 4 bis 7 in die Wertungstabelle eingetragen.
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