Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

HEC gewinnt auch das zweite Aufsteigerduell

Die Alligators feiern mit dem 4:1 in Lindau den dritten Sieg in Folge und untermauern den Eindruck, der beste Neuling in der Oberliga Süd zu sein.
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Hatten auch in Lindau Grund zur Freude: Patrik Dzemla, HEC-Kapitän Daniel Sikorski und Markus Babinsky (v.l.). Foto: Archiv
Hatten auch in Lindau Grund zur Freude: Patrik Dzemla, HEC-Kapitän Daniel Sikorski und Markus Babinsky (v.l.). Foto: Archiv
Der Höchstadter EC hat seine positive Bilanz in der Eishockey-Bayernliga am Freitagabend weiter aufpoliert. In einem von Defensivarbeit geprägten Spiel konnte der Mitaufsteiger aus Lindau - genau wie Waldkraiburg in der Vorwoche - den Aischgründern nicht ganz das Wasser reichen.


EV Lindau - Höchstadter EC 1:4

Weil auf Seiten der Gäste Carsten Metz sowie Michael Max Cejka verletzt fehlten und Thilo Grau aus beruflichen Gründen passen musste, gingen die Alligators in leicht veränderter Aufstellung ans Werk. In einem zähen, aber fairen und trotzdem von vielen Unterbrechungen geprägten ersten Drittel war der HEC optisch leicht überlegen und hatte die besseren Chancen. Michal Petrak schloss aus aussichtsreicher Position zu ungenau ab.
Daniel Jun scheiterte zunächst von der blauen Linie (8.) und bediente dann den vor dem Tor lauernden Ales Kreuzer, der in Sertl aber ebenfalls seinen Meister fand (14.). Auf der anderen Seite prüften Smith und Mikesz Goalie Schnierstein, der glänzend parierte.

Im zweiten Durchgang wurde es etwas schwungvoller. Im Powerplay zog Tomas Rousek ab, den Abpraller verwertete Michal Petrak aus kurzer Distanz zum 0:1 (23.). Doch die Führung hielt nicht lang, denn nur eine Minute später zog auch der HEC eine Strafe. In Überzahl legte Mlynek quer auf Cech, der die Scheibe unhaltbar unter die Latte setzte (26.). Und es ging munter weiter, nun war wieder Höchstadt an der Reihe: Jun passte zum freistehenden Martin Vojcak, der den Puck zum 1:2 zwischen die Pfosten drückte (29.). Die Alligators waren nun gut in Fahrt, Heilman und Rousek verpassten eine höhere Führung. Der Vorwärtsdrang der Gäste wurde dann aber durch zwei Zeitstrafen unterbrochen, weshalb sich die Panzerechsen wieder vornehmlich aufs Verteidigen konzentrieren mussten. Das klappte jedoch hervorragend.

Mit der knappen Führung ging es ins Schlussdrittel, in dem die Alligators noch eine Schippe drauflegten. Erst prüfte Petrak Torwart Sertl, dann setzte Patrik Dzemla bei einem Konter Kreuzer in Szene, der auf 1:3 erhöhte (41.). Hinten stand der HEC sicher, kassierte aber einige Strafen in Folge. Fünf Minuten Überzahl brachten Lindau endlich in Tornähe, doch Schnierstein parierte zweimal souverän und verhinderte gegen Cech mit einem Wahnsinns-Reflex den Anschlusstreffer (51.). Höchstadt setzte über Konter einige Nadelstiche, die nichts einbrachten und geriet noch einmal in Unterzahl (58.): Lindau nahm den Goalie vom Eis, um den Druck zu erhöhen. Doch der HEC ließ nichts anbrennen und setzte 30 Sekunden vor der Sirene einen Konter, bei dem Markus Babinsky - von der Strafbank kommend - den Puck zum 1:4 ins leere Tor schob.


Die Statistik zum Spiel

EV Lindau - Höchstadter EC 1:4 (0:0, 1:2, 0:2)

EV Lindau: Tor: Sertl, Mayer; Verteidigung: Haug, Leiprecht, A. Kirsch, Koberger, Fuchs, Heider;
Angriff: Cech, Mlynek, Mikesz, Miller, Sabautzki, Bigam, Katjuschenko, S. Kirsch, Smith, Paul, Klingler, Farny

Höchstadter EC: Tor: Schnierstein; Verteidigung: Ryzuk/ Knaup, Stütz/Sikorski, Babinsky/Wiedl;
Angriff: Jun/Dzemla/Kreuzer, Vojcak/Petrak/Rousek, Lenk/Heilman/Tratz

SR: Michael Fischer, Roman Jung, Peter Wagner

Zuschauer:
717

Tore: 0:1 Michal Petrak (23.), 1:1 Zdenek Cech (26.), 1:2 Martin Vojcak (29.), 1:3 Ales Kreuzer (41.), 1:4 Markus Babinsky (60.)

Strafminuten: 10 / 18

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