Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey-Bayernliga

HEC begeistert die Fans

Die Höchstadter feiern den ersten Saisonsieg - und der fällt gleich zweistellig aus: 10:2 gegen den ERC Dorfen.
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Zweikampf an der Bande zwischen dem Höchstadter Ryan Cornforth (l.) und Thomas Bauer. Foto: Picturedreams
Zweikampf an der Bande zwischen dem Höchstadter Ryan Cornforth (l.) und Thomas Bauer. Foto: Picturedreams
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Höchstadt — Im vierten Saisonspiel der Eishockey-Bayernliga hat der Höchstadter EC seinen ersten Sieg eingefahren. Beim klaren 10:2-Erfolg gegen den ERC Dorfen zeigten die Alligators 60 Minuten lang Power-Eishockey und bewiesen damit ihren Fans, dass mit ihnen trotz des holprigen Saisonstarts durchaus zu rechnen ist.

Nebelschwaden über dem Eis

Der Aufsteiger aus dem Bayerischen Wald zahlte auch an der Aisch Lehrgeld und ging zum vierten Mal als Verlierer vom Eis. Nur in den ersten Minuten war die Partie eine zähe Angelegenheit, wohl bedingt auch durch zwei Spielunterbrechungen, weil Nebelschwaden über der Eisfläche die Sicht behinderten. Das frühe 1:0 durch Daniel Sikorski nach nur zweieinhalb Minuten glichen die Red Dragons durch den Ex-Höchstadter Steven Maier aus (8.). Markus Babinsky schoss den HEC kurz vor Drittelende abermals in Front.

Aggressives Pressing

Ab dem zweiten Durchgang sahen die 350 Zuschauer am Kieferndorfer Weg nur noch Einbahnstraßen-Eishockey auf das Tor der Gäste. Mit einer deutlich höheren Laufbereitschaft als der Gegner und aggressivem Pressing setzten die Alligators die Dorfener permanent unter Druck - Tore waren fast schon die logische Folge. André Lenk (23.) in Überzahl, Petr Gulda (28.) und abermals Sikorski schraubten die Führung auf 5:1 in die Höhe, ehe Fabian Hillmeier durch ein Kontertor (35.) auf 2:5 verkürzte. Martin Vojcak (35.) in doppelter Überzahl sorgte dann noch für den vierten Treffer der Gastgeber in diesem Mittelabschnitt.
Auch im Schlussdurchgang hielten die Alligators den Druck aufrecht. Sie erspielten sich Chancen zuhauf, doch teilweise war das Tor des Gegners wie vernagelt. Dennoch waren die Höchstadter noch vier weitere Male erfolgreich. Sikorski nach schöner Einzelleistung (47.), Daniel Jun mit einem trockenen Schuss (48.), Lenk in Überzahl und abermals Jun in doppelter Überzahl waren die Torschützen. Unmittelbar vor dem letzten Treffer wurde Sikorski rüde gefoult. Der Verteidiger beschwerte sich beim Schiedsrichter und dem Übeltäter derart vehement, dass er das Spielende auf der Strafbank erlebte.

Die Statistik

Höchstadter EC - ERC Regen 10:2
(2:1, 4:1, 4:0)
Höchstadter EC: Tor: Schnierstein; Verteidigung: Stütz/Sikorski, Babinsky/Kaczmarek, Goblirsch; Angriff: Jun/Gulda/Lenk, Grau/Vojcak/Cornforth, Eyrich/Tratz/Meyer, Petrojannis
ERC Regen: Tor: Zitzelsberger (32. Feiertag); Verteidigung: Tkoz, Weinzierl, Himmelstoß, Gebler, Hofmeister; Angriff: Ferstl, Hillmeier, Sterr, Dünnbier, Rohlheiser, Geiss, Skrtel, Franz, Bauer, Maier
SR: Braun
Zuschauer: 350
Tore: 1:0 Sikorski (3., Zuspiel Petrojannis, Tratz), 1:1 Maier (8., Rohlheiser), 2:1 Babinsky (19.), 3:1 Lenk (23.), 4:1 Gulda (28., Jun), 5:1 Sikorski (32., Kaczmarek), 5:2 Hillmeier, 6:2 Vojcak (37., Jun, Sikorski), 7:2 Sikorski (47.), 8:2 Jun (48. Gulda), 9:2 Lenk (Stütz, Vojcak), 10:2 Lenk (51., Cornforth),
Strafzeiten: HEC 14+10 (Sikorski) / ERC 24
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