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Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Für die Höchstadt Alligators beginnt die heiße Phase auf dem Eis

Es wird ernst und der Modus der Bayernliga verspricht Spannung bis zur letzten Sekunde. Für den Höchstadter EC geht es in der Zwischenrunde darum, sich die beste Ausgangsposition für das Playoff-Viertelfinale zu verschaffen - was nicht einfach werden dürfte.
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Höchstadts Spielertrainer Daniel Jun (links) führt sein Team ab heute in die Zwischenrunde. Foto: Picturedreams
Höchstadts Spielertrainer Daniel Jun (links) führt sein Team ab heute in die Zwischenrunde. Foto: Picturedreams
Nach 24 Spielen in der Vorrunde haben die Höchstadt Alligators ihr erstes Saisonziel erreicht: Gruppe A der Zwischenrunde, also unter den besten fünf Teams der Liga, und damit die direkte Qualifikation für die Play-Offs. Die heiße Phase der Saison beginnt heute um 20 Uhr mit einem Heimspiel.

Höchstadter EC - TEV Miesbach

Der Modus der Bayernliga in diesem Jahr verspricht Spannung bis zur letzten Sekunde. Für die Panzerechsen stehen nur noch Spitzenspiele und Duelle auf Augenhöhe an, in denen es darum geht, sich die beste Ausgangsposition für das Playoff-Viertelfinale zu verschaffen. Denn nur die ersten vier Teams der Gruppe haben in der Runde der letzten Acht Heimrecht.

Der Viertplatzierte muss allerdings gegen den Fünften antreten, wodurch es schon im Viertelfinale zum Duell der ersten beiden Mannschaften nach der Vorrunde kommen kann, nämlich Höchstadt gegen
Waldkraiburg. Um solch ein Szenario zu vermeiden, müssen die Alligators in allen acht Zwischenrunden-Partien von der ersten Minute an Gas geben.

Doch die Miesbacher möchten sich nur zu gern die Alligatorenhaut schnappen. Schließlich gelangen den Panzerechsen gegen das Team von Trainer Michael Lehmann zwei knappe Siege. Einmal behielten die Höchstadter im Penaltyschießen die Oberhand. Auch über die Saison hinweg trennten den HEC und den TEV nur Nuancen. Jeweils vier Niederlagen und drei Siege im Penaltyschießen standen nach der Vorrunde zu Buche. Die Gastgeber fuhren einen Sieg mehr ein, die Gäste wiesen die etwas bessere Tordifferenz auf. Die Bilanz in der Defensive machte sich das Team von Spielertrainer Daniel Jun allerdings erst im Spiel gegen Landsberg kaputt, als man den eigentlich schon geschlagen geglaubten Gegner noch zu fünf Toren kommen ließ.

Von nun an sind die Ergebnisse und Leistungen der ersten 24 Spiele Makulatur. Die Karten werden nicht nur neu gemischt, sondern es kommt gleich ein ganz neues Spiel auf den Tisch: Auf beiden Seiten stehen sich Playoff-erfahrene Akteure gegenüber, die schon so manchen heißen Eishockey-Fight erlebt haben. Playoff heißt, dahin gehen, wo es weh tut und noch einen Tick härter kämpfen, als ohnehin schon.

Nach Rückspiel erstmal Pause

Die Alligators werden alles geben, um das Halbfinale zu erreichen. Nach dem angestrebten Heimsieg wollen sie am Sonntag ohne Druck ins Rückspiel gehen, um den ein oder anderen Punkt aus dem bayerischen Oberland zu entführen. Am zweiten Zwischenrunden-Wochenende sind die Panzerechsen spielfrei und mit vier bis sechs Punkten lässt es sich deutlich entspannter zusehen, als mit drei oder weniger.
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