LKR Erlangen-Höchstadt

Eltersdorf ergattert einen Punkt

Der SC Eltersdorf muss sich in der Bayernliga mit einem 1:1 beim TSV Großbardorf begnügen. Der FC Herzogenaurach siegt erneut in der Bezirksliga.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Großbardorfer Maximilian Zang schirmt den Ball vor Tobias Herzner ab. Am Ende trennten sich der TSV und der SC Eltersdorf am 2. Spieltag der Bayernliga mit einem 1:1-Unentschieden.  Foto: Anand Anders
Der Großbardorfer Maximilian Zang schirmt den Ball vor Tobias Herzner ab. Am Ende trennten sich der TSV und der SC Eltersdorf am 2. Spieltag der Bayernliga mit einem 1:1-Unentschieden. Foto: Anand Anders
Während der SC Eltersdorf mit dem Remis in Unterfranken zufrieden sein musste, feierten der Baiersdorfer SV in der Landesliga Nordost und der FC Herzogenaurach in der Bezirksliga jeweils klare Zu-Null-Siege.


Bayernliga Nord

TSV Großbardorf - SC Eltersdorf 1:1
Bei Anpfiff kratzten die Temperaturen noch mühelos an der 30-Grad-Marke, von einem lockeren Sommerkick war der TSV Großbardorf aber weit entfernt. Dominik Zehe (5.) und Pascal Stahl (8.) hatten schon frühzeitig gute Chancen aus geringer Entfernung, beide Kopfbälle verfehlten aber das Gehäuse der Gäste aus Erlangen.
Diese übten sich zuerst in vornehmer Zurückhaltung, agierten aus einem sicheren Defensivverbund heraus - schlugen dann aber beinahe im Doppelpack zu: Marcel Wehr im TSV-Kasten musste erst mit ansehen, wie Rico Röder durch das halbe Mittelfeld dribbelte und die Pille mit Hilfe der Latten-Unterkante zum 0:1 ins Netz jagte (23.). Nur sechs Minuten später verhinderte Wehr allerdings das mögliche 0:2, als Azizou Zoumbare mit einem Foulelfmeter scheiterte - und auch im Nachschuss seinen Meister im TSV-Torwart fand.

Nach Wiederbeginn verbuchten die Gäste die erste dicke Chance, Schwesinger drosch das Spielgerät aus spitzem Winkel aber über den Kasten (55.). Großbardorf brauchte bis zur 62. Minute, um erstmals wieder Torgefahr auszustrahlen - und schon klingelte es hinter Keeper Hausner. Einen weiten Piecha-Freistoß bugsierte Stahl zum 1:1-Ausgleich über die Linie. Alles war wieder völlig offen. Den Sieg wollten beide, nur fehlte es nun an zielgerichteten Aktionen. Und einen kühlen Kopf besaß auch nicht mehr jeder auf dem Platz: Der schon gelb vorbelastete SC-Kapitän Thomas Dotterweich verzögerte das Spiel, indem er den Ball wegwarf - und durfte 17 Minuten vor Spielende schon vorzeitig die Duschkabine aufsuchen. In Überzahl rissen die Gallier das Spiel in der Endphase an sich. Eltersdorf zog sich weit zurück und spielte nur noch auf Ergebnissicherung. Mit Erfolg. Am Ende blieb es beim Remis.


Landesliga Nordost

Dergahspor Nürnberg - Baiersdorfer SV 0:5
Es läuft beim BSV: Der 5:0-Erfolg bei Dergahspor Nürnberg bedeutete den zweiten Kantersieg im zweiten Spiel. Zuvor bekam schon der SSV Kasendorf eine 1:7-Abreibung verpasst. Der Truppe von Trainer Thomas Luckner spielte dabei ein früher Elfmeter in die Karten. Nach einem Foul an Patrick Hoffmann verwandelte Miguel Gonzalez den Strafstoß sicher zur 1:0-Führung (4.). Danach offenbarte der BSV aber gewisse Probleme im Aufbauspiel, zu nutzen wusste es Dergahspor aber nicht. Fehler auf beiden Seiten prägten das Bild. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor bewies aber erneut Jens Wartenfelser: Schon mit drei Toren gegen Kasendorf geglänzt, traf er kurz vor der Pause zum 2:0 (42.). Nach der Pause plätscherte die Partie vor sich hin. Baiersdorf verwaltete zunächst, Dergahspor quälte sich vergebens um den Anschluss. Und dann ging es nochmal rund: Mit dem 3:0 durch Sebastian Zecho (80.) war der Sieg endgültig in trockenen Tüchern. Artan Selmani (86.) und Nicolas Wurm (90.) legten noch zwei Treffer zum 5:0-Endstand nach.


Bezirksliga Mittelfranken 1

FC Herzogenaurach -SV Schwaig 3:0
Eine lange Eingewöhnungsphase brauchte der Aufsteiger in der neuen Liga nicht. Nach dem 2:0 gegen Diepersdorf fertige der FC auch den SV Schwaig gegentorlos mit 3:0 ab. "Wir sind natürlich hochzufrieden. Zwei Siege aus zwei Spielen, mehr geht nicht", sagte der sportliche Leiter Rudolf Litz. Der 3:0-Sieg gehe auch in der Höhe in Ordnung, zu überlegen gestaltete der FC die Partie. Schon nach zehn Minuten erzielte Steffen Kratz aus 16 Metern die 1:0-Führung der Hausherren. Dabei blieb es auch bis zur Halbzeit. Dann spielte Herzogenaurach gnadenlos seine Konterstärke aus, Marco Müller musste einen Querpass aus zehn Metern nur noch einschieben. Dies war auch die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Kevin Rockwell dann richtig sehenswert: Diesmal lief der schnelle Gegenzug über rechts, Rockwell behielt im Abschluss die Ruhe und lupfte den Ball zum 3:0-Endstand ins Eck (86.).

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren