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Herzogenaurach
Leichtathletik

Die TSH hat die besten Jungathleten

Die U20 der Turnerschaft Herzogenaurach hat beim Bayern-Cup in Kitzingen die Goldmedaille gewonnen. Auch die anderen TSHler zeigten sich in Frühform.
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André Zahl (re.) übergibt den Stab in der 4x100-Meter-Staffel der Männer an seinen Herzogenauracher Teamkollegen Kai Bauer. Fotos: Peter Müller
André Zahl (re.) übergibt den Stab in der 4x100-Meter-Staffel der Männer an seinen Herzogenauracher Teamkollegen Kai Bauer. Fotos: Peter Müller
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Beim Bayern-Cup, der inoffiziellen bayerischen Mannschaftsmeisterschaft der Leichtathleten in Kitzingen zeigten die 350 Teilnehmer aus 48 Mannschaften spannende Wettkämpfe und teils hochklassige Leistungen. Die TS Herzogenaurach mischte mit vier Teams mit und bejubelte Gold für die männliche U20. Die Männermannschaft schrammte punktgleich mit den Drittplatzierten aus Würzburg nur hauchdünn am Siegertreppchen vorbei.
Bei Frühlingswetter setzten sich die Herzogenauracher Jugendlichen gegen acht Teams durch. Fleißigster Punktesammler war Marc Hoseus, der den Speerwurf mit 51,57 Metern gewann und Rang 2 beim Diskuswerfen holte (37,54 m). Beim Kugelstoßen machte er es aber spannend, denn nach drei ungültigen Versuchen musste er sich mit 11,68 Metern und Platz 5 zufrieden geben.


Müller setzt auf Sicherheit

Niklas Wiesener steigerte seine Bestleistung im Hochsprung auf 1,82 Meter (Rang 4), genauso wie über 110 Meter Hürden (16,78 s). Ein ganz starkes Rennen zeigte Corey Day über die 1500 Meter, wo er zu Beginn mächtig Tempo machte, nach einem kleinen Hänger, wieder Gas gab und nach 4:34,17 Minuten als Zweiter ins Ziel stürmte. Vierte wurden Lars Meschede im Weitsprung (5,95 m) und Christopher Zahl über 400 Meter (55,06 s). Louis Mennerat sprintete über 100 Meter in neuer Bestzeit von 11,64 Sekunden auf Platz 5.
In der 4x100-Meter-Staffel wies Trainer Peter Müller seine Schützlinge Mennerat, Wiesener, Meschede und Christopher Sikora an, beim Stabwechsel auf Sicherheit zu setzen, da bereits ein ordentliches Punktepolster auf die Konkurrenz vorhanden war. In 45,47 Sekunden brachten die Jungs den Stab als Fünfte ins Ziel.
Bei den Männern überzeugte Christoph Lange, der die 110 Meter Hürden in 15,20 Sekunden mit großem Vorsprung gewann und mit 12,73 Metern im Kugelstoßen Dritter wurde. Zweite Plätze schnappten sich Kai Bauer im Hochsprung (1,87 m), Philipp Struß über 800 Meter (2:06,41 min) und Johannes Schwabe über 5000 Meter (17:10,49 min). André Zahl landete im Weitsprung (6,15 m) und über 400 m (52,97 s) auf Rang 4, genau wie Adrian Taylor im Diskuswerfen (34,40 m).
Ordentliche 11,56 Sekunden reichten Timo Kaufmair im stark besetzten 100-Meter-Sprint nur zum sechsten Platz. Dagegen kam die 4x100-Meter-Staffel in der Besetzung Peter Kreiner, Kaufmair, Zahl und Bauer in 45,55 Sekunden als Vierte ins Ziel - punktgleich mit den Würzburgern, die aufgrund der mehr erzielten Einzelsiege aufs Treppchen durften.


Wittwer sammelt fleißig Punkte

Die Mädchenmannschaft in der U16 schlug sich mit Platz 8 von 13 Teams trotz knapper Besetzung und einer Disqualifikation wegen Fehlstarts über 100 Meter gut. Fleißigste Punktesammlerin war hier Steffi Wittwer, die mit drei neuen Bestleistungen glänzte. Mit 10,04 Metern gewann sie das Kugelstoßen, den 500-Gramm-Speer warf sie auf 25,89 Meter (Platz 3) und über 80 Meter Hürden steigerte sie sich auf 13,68 Sekunden (7.).
Ebenfalls zwei neue Bestleistungen steuerte Chiara Ebner als Fünfte im Weitsprung (4,62 m) und Siebte im Hochsprung (1,46 m) bei. Amelie Lohmann wurde Fünfte im Diskuswerfen (19,47 m). Mit den noch zur U14 gehörenden Sydney Madlangbayan, Laura Schmalenberg und Hanna May absolvierte sie die Staffel, die bei 52,53 Sekunden als Zwölfte gestoppt wurde.


Jungs setzen neue Bestmarken

Knapp besetzt war auch die männliche U16, die Siebte wurde. Hier ging es Müller allerdings hauptsächlich darum, dass die Jungs Wettkampferfahrung auf höherem Niveau sammeln und ihre persönlichen Bestleistungen angreifen. Dies gelang in den meisten Disziplinen. Sebastian Oertel übersprang im Hochsprung 1,52 Meter und schaffte die 80 Meter Hürden in 13,65 Sekunden. Niklas Kobiela warf den Speer auf 27,89 Meter und Fabio Kaufmair den Diskus auf 22,40 Meter. Pierre Derrfuß, Kobiela, Franz Hoffmann und Kaufmair brachten über 4x100 Meter den Stab nach 54,12 Sekunden als Sechste ins Ziel.

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