Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Die Alligators treffen im Viertelfinale auf Landsberg

Der HEC muss im Viertelfinale der Bayernliga gegen den Vorjahreshalbfinalisten ran. Vor der Partie in Dorfen waren die Alligators als Ersthelfer gefragt.
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Die Höchstadter (weiß, v.li.) Philipp Schnierstein, Jiri Ryzuk und Lukas Lenk ließen sich von einem Unfall auf der Fahrt nach Dorfen nicht aus der Ruhe bringen und gewannen auch das Rückspiel.  Foto: Picturedreams
Die Höchstadter (weiß, v.li.) Philipp Schnierstein, Jiri Ryzuk und Lukas Lenk ließen sich von einem Unfall auf der Fahrt nach Dorfen nicht aus der Ruhe bringen und gewannen auch das Rückspiel. Foto: Picturedreams
Viel konnte nicht mehr schief gehen. Die Teilnahme an den Play-offs der Eisho ckey-Bayernliga hatten sich die Höchstadt Alligators bereits vor zwei Wochen gesichert. Seit Freitag stand fest, dass sie mindestens im Viertelfinale in den entscheidenden Partien Heimrecht haben werden. Doch vor dem Rückspiel in Dorfen - dem letzten der Zwischenrundengruppe B - gab es eine schlechte Nachricht und einen Zwischenfall.

Zunächst erfuhren die Mittelfranken den Grund für die Absage der Gruppe-A-Begegnung am Freitag zwischen Peißenberg und Lindau: "Im Schwimmbad hatte es am Donnerstag gebrannt. Da die Flammen teilweise auf das benachbarte Eisstadion übergegriffen hatten, fiel die Partie aus", erklärte HEC-Sprecher Stefan Hobner. Sie wird am kommenden Freitag nachgeholt. Für Höchstadt bedeutete dies, dass der Viertelfinalgegner unter Umständen erst zwei Tage vor dem ersten Duell am Sonntag ermittelt würde.
Durch den Sieg Lindaus gegen Peißenberg steht Landsberg als Höchstadter Gegner aber schon fest.

Auf der Fahrt nach Dorfen ereignete sich knapp vor dem Höchstadter Mannschaftsbus ein schwerer Verkehrsunfall. "Ein Auto brannte, unser Busfahrer hat gelöscht, die Spieler haben die Erstversorgung übernommen", berichtete Hobner. Zwar sei ein Rettungshubschrauber zum Einsatz gekommen, doch nach seinen Erkenntnissen seien die Beteiligten ansprechbar gewesen.


ESC Dorfen - Höchstadter EC 2:3

Die Partie wurde trotz der halbstündigen Verspätung der Gäste pünktlich angepfiffen. Auf dem Eis ließen sich die Alligators nichts von den Strapazen anmerken. Philipp Seelmann gab einen frühen Warnschuss ab (2.). Ales Kreuzer sorgte für die Höchstadter Führung, als er einen Schuss von Markus Babinsky abfälschte (4.). Auf Hinter-Tor-Pass von Thilo Grau erhöhte Spielertrainer Daniel Jun (6.), ehe Fischer einen Sorsak-Schuss ins Gästetor lenkte (7.).

Auch im zweiten Drittel waren die Mittelfranken feldüberlegen, hatten mehr und die besseren Torchancen. Dennoch endete der zweite Abschnitt nach Treffern von Gerbl (32.) und Martin Vojcak, der in den Winkel zielte (37.), unentschieden. Zuvor hatte Kreuzer das Außennetz und den Pfosten des Dorfener Gehäuses geprüft (24./28.).
In den letzten 20 Minuten fielen keine Tore mehr. Beide Teams wollten für die Play-offs keine Verletzungen oder Strafen riskieren. Die Torhüterin des ESC, Nadja Gruber, zeichnete sich noch gegen Grau, Vojcak und Jun aus.
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