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Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey-Bayernliga

Das erste Heimspiel wird ein Derby

Die Alligators müssen erst zum HC Landsberg, dann kommt der EHC 80 Nürnberg. Außerdem kommt ein neuer Modus zum Tragen.
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Marc Kaczmarek (rechts) und die anderen Alligators empfangen zum ersten Heimspiel den EHC 80 Nürnberg. Foto: Picturedreams/Archiv
Marc Kaczmarek (rechts) und die anderen Alligators empfangen zum ersten Heimspiel den EHC 80 Nürnberg. Foto: Picturedreams/Archiv
Die Veröffentlichung des Spielplans der Eishockey-Bayernliga hat sich hingezogen. Grund war die lange Findungsphase eines guten Modus für die in diesem Jahr auf 13 Teams zusammengeschrumpfte Liga. Nun wurde eine annehmbare Lösung gefunden mit einem Spielplan, der die Höchstadt Alligators zufriedenstellt.
Zum Auftakt geht es am Freitag, 10. Oktober, für das Team von Spielertrainer Daniel Jun zum ambitionierten Aufsteiger HC Landsberg, gegen den die Alligators vor drei Jahren selbst die Rückkehr in die Bayernliga schafften und so schon erste Erfahrungen mit dem Team sammelten. Damals hatten die Lechtaler noch keine Ambitionen selbst in Bayerns höchste Eishockeyspielklasse aufzusteigen. In diesem Jahr schien aber die Zeit für den ehemaligen Zweitligisten reif, und so ging der junge Verein das Abenteuer Bayernliga an.


Sonntagsspiele um 18 Uhr

Das erste Heimspiel der neuen Saison ist dann gleich das einzig verbliebene Derby. Es geht gegen das gehörig durcheinandergewürfelte Team des EHC 80 Nürnberg. Dabei gibt es für das Höchstadter Publikum gleich ein Novum: Der Spielbeginn an Sonntagen wurden nämlich auf 18 Uhr vorverlegt. Hierdurch sollen die Heimspiele vor allem für Familien attraktiver werden, da so schon kurz nach 20 Uhr Schluss sein sollte.
Richtig hart kommt es dann für die Alligators am zweiten Wochenende. Dann teffen sie nämlich auf die zwei starken "M's": Zunächst gastiert der Bayernligavizemeister ECDC Memmingen an der Aisch, am Sonntag muss der HEC dann beim letztjährigen Gegner im Spiel um Platz 3, den TEV Miesbach, antreten. Beide Teams starten mit großen Ambitionen in die Saison und gelten als heiße Anwärter auf den Meisterschaftstitel.
Die nächsten drei Gegner heißen dann Moosburg, Peißenberg und Waldkraiburg, bevor die Panzerechsen am 2. November zum ersten Mal spielfrei sind. Über Buchloe, Lindau, und Pfaffenhofen geht es dann auf die Mitte der Vorrunde zu. Der Gegner am Doppelspieltag vom 21. und 23. November heißt dann Wanderers Germering, das Team des Ex-Höchstadters Sven Goblirsch.
Ab da heißt es dann nachdenken. Denn, im Gegensatz zu den Jahren zuvor startet die Rückrunde nicht wie gewohnt mit dem ersten Gegner, sondern es geht in umgekehrter Reihenfolge weiter. Die Runde endet am 11. Januar mit dem Rückspiel zu Hause gegen den HC Landsberg. Dann wird sich entscheiden in welcher Gruppe die Panzerechsen in die Zwischenrunde gehen.
Das Ziel haben sich die Alligators auf jeden Fall gesteckt: in der kommenden Saison soll es noch weiter nach oben gehen, als in der vergangenen, und deshalb soll es auf jeden Fall die Gruppe der besten fünf Teams sein.

Es gibt keinen Direktabsteiger

Diese sogenannte Gruppe A ist für das Play-Off-Viertelfinale qualifiziert, spielt aber in einer Einfachrunde aus, wer auf welcher Position ins Rennen geht. Die Plätze 6 bis 14 spielen dann in zwei Gruppen (B und C) die weiteren Viertelfinalisten aus. Die beiden Gruppenersten sind direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Danach beginnt die K.o.-Phase. Zunächst spielen die beiden Gruppenzweiten der Qualifikationsgruppen B und C im Modus "Best of Three" den achten Play-Off-Teilnehmer aus. Für die Dritt- und Viertplatzierten der Gruppen B und C geht es dann über Kreuz um die Plätze 10 bis 13. Es gibt keinen Direktabsteiger, der Letztplatzierte dieser Runde muss in der Relegation gegen den Vizemeister der Landesliga um den Klassenerhalt kämpfen.
In den Play-off-Viertelfinals wird im Modus "Best of Five" gespielt, um noch mehr Spannung aufzubauen. Wer also zuerst drei Spiele gewinnt, zieht ins Halbfinale ein, wo dann aber wieder "Best of Three" gilt. Im Finale sind dann erneut drei Siege für den Triumph nötig.
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