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Triathlon

Angela Kühnlein wird Achte

Muskelprobleme verhindern eine bessere Platzierung beim Ironman in Schweden - dem ersten, den die gebürtige Schwarzenbacherin in der Profi-Wertung absolvierte.
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Angela Kühnlein  Foto: privat
Angela Kühnlein Foto: privat
Optimale Wetterbedingungen fanden die Teilnehmer beim Ironman im schwedischen Kalmar vor, bei dem sich über 2700 Sportler in den drei Disziplinen Schwimmen (3,9 Kilometer), Radfahren (180 Kilometer) und Laufen (42,2 Kilometer) messen konnten. Für die gebürtige Schwarzenbacherin Angela Kühnlein, die inzwischen in Roth lebt, war es die erste Teilnahme an einer großen Ironman-Veranstaltung als Profi-Triathletin seit ihrem Wechsel von der Amateur- in die Profi-Klasse.

Mit Unterstützung von Bennie Lindberg (Ad Extremum) hatte sich die 29-Jährige in den letzten Wochen intensiv auf den Wettkampf vorbereitet und dafür ein straffes Programm durchgearbeitet. Angela Kühnlein war mit dem Verlauf des Wettkampfes selbst aber nicht zufrieden: "Das war überhaupt nicht mein Tag. Ich hatte extreme Muskelprobleme und es war ein dauernder Kampf mit mir selbst, damit ich durchhalte.
Die Schmerzen in Armen und Beinen waren eine Tortur."

Nun nach neuen Zielen suchen

So hatte sich Kühnlein den Tag nicht vorgestellt. "Aber ich habe gekämpft und gekämpft und bin letztendlich stolz auf mich, es geschafft zu haben. Mit Platz 8 bei den Frauen in meiner Wertung bin ich nicht wirklich zufrieden, ich denke ich hätte unter besseren Umständen unter die ersten Drei kommen können, aber ich blicke auf jeden Fall nach vorne." Wie die 29-Jährige betonte, mache sich das Team nun an die Analyse ihrer Leistung und des Wettkampfverlaufs, dann suche sie sich wieder neue Ziele: "Der Ironman in Barcelona im Oktober wäre eine mögliche Option."

Ohne muskuläre Probleme sind dort auch sicher bessere Zeiten als in Schweden möglich: Dort hatte Angela Kühnlein das Schwimmen (3,9 km) in 1:03:31 Stunden absolviert, 5:23:45 Stunden auf dem Rad gesessen (180 km) und den abschließenden Marathon in 3:43:09 Stunden geschafft. Inklusive der 3:46 Minuten, die sie in den Wechselzonen verbrachte, benötigt Kühnlein für ihren ersten Ironman-Triathlon der Profi-Wertung 10:14:11 Stunden. red
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