Herzogenaurach
Handball

Alle Mannschaftsteile der TS Herzogenaurach wissen zu überzeugen

Nach einem Tief zum Saisonstart setzt die TS Herzogenaurach in der Bezirksoberliga mit einem deutlichen Erfolg bei der HG SGS/TV Amberg ein großes Ausrufezeichen. "Wir haben heute richtig gut gespielt. Da gibt es kaum was zu meckern", sagt Trainer Ingo Kundmüller.
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Wurfgewaltig: Philipp Wolf (links) steuerte beim deutlichen Sieg der TS Herzogenaurach in Amberg neun Treffer bei. Foto: herzopress
Wurfgewaltig: Philipp Wolf (links) steuerte beim deutlichen Sieg der TS Herzogenaurach in Amberg neun Treffer bei. Foto: herzopress
Ingo Kundmüller war einfach nur stolz. "Das war nach unseren Leistungssteigerungen in den letzten beiden Wochen genau die richtige Antwort", sagte der Spielertrainer des Handball-Bezirksoberligisten TS Herzogenaurach (TSH), "die Jungs haben sich endlich für ihre harte Arbeit belohnt." Nach einem Tief zum Saisonstart setzte seine Mannschaft mit dem deutlichen Erfolg bei der HG SGS/TV Amberg ein großes Ausrufezeichen.

HG SGS/TV Amberg - TS Herzogenaruach 26:37

Von Anfang an erwischten die Gäste den besseren Start. Über Treffer aus dem Rückraum und über den Tempogegenstoß erarbeiteten sich die Schuhstädter früh eine 3:0-Führung. Die Abwehr der Turnerschaft stand zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit durchweg stabil und unterband immer wieder die trickreichen Spielzüge der HG. Hinzu kam eine hervorragende Leistung des TSH-Keepers Martin Manz, der sich erst wenige Stunden vor Spielbeginn einsatzbereit erklärt hatte. Ein ums andere Mal brachte er die Amberger Werfer zum Verzweifeln. Seine Vorderleute nutzten den positiven Schwung aus der Abwehr aus und bauten sich zunehmend eine komfortable Führung auf (4:7, 7:13, 9:16).

Herzogenaurach ließ die Schwächen der vergangenen Wochen in Vergessenheit geraten: Angriffe wurden konsequent und lange ausgespielt und die Abwehrreihe funktionierte einwandfrei. Es schien, als ob der TSH nahezu alles gelingen würde. Bereits zur Halbzeit (17:10) sah es so aus, als ob die Partie bereits entschieden sei. Im zweiten Durchgang agierte die Abwehr zwar nicht mehr ganz so souverän wie noch in den ersten 30 Minuten, präsentierte sich aber erneut aggressiv. In der Offensive wurde hingegen weiterhin munter kombiniert. So wurde den Oberpfälzern um Trainer Roland Schmid zu keiner Zeit die Chance gelassen, durch leichte Treffer wieder zurück ins Spiel zu kommen. Selbst die dritte Zeitstrafe gegen Youngster Markus Wolf brachte Herzogenaurach nicht mehr aus dem Konzept.

"Wir haben heute richtig gut gespielt. Da gibt es kaum was zu meckern. Man merkt den Jungs richtig an, wie gut ihnen dieses Spiel getan hat und wie sehr sie sich nun auf das kommende Wochenende freuen", sagte Kundmüller. Weiter geht es am Sonntag (14.30 Uhr, Halle des Gymnasiums) gegen den Tabellenführer aus Neutraubling.

TS Herzogenaurach: Manz, Schauer - Hirning (2), Josnik, Janson (1), Wonner (5), Auer, Benz (3), P. Wolf (9), M. Wolf (3), Hettchen (6/3), Karg (2), Kundmüller (6/2)
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